Ludwig
Geiger wurde
als Sohn des
Rabbiners
Dr. Abraham
Geiger (1810
– 1874) und
seiner
Ehefrau
Emilie (1808
– 1860),
einer
Tochter des
Bonner
Kaufmannes
Seligmann
Oppenheimer,
in eine alte
und
bedeutende
jüdische
Familie
hineingeboren.
Schon seit
1600 in
Frankfurt am
Main
ansässig,
waren aus
ihr mehrfach
Rabbiner,
Gelehrte,
Kaufleute
und Bankiers
hervorgegangen.
Hier seien
nur Ludwig
Geigers
Vetter,
Elieser
Lazarus
Geiger (1829
– 1870), der
sich als
Sprachforscher
einen Namen
machte, und
sein Bruder,
Dr. Berthold
Geiger (1847
– 1919),
angesehener
Rechtsanwalt
und
Vorsitzender
der
Anwaltskammer
in Frankfurt
am Main
genannt.
Sein Vater
Abraham
Geiger hat
die geistige
Welt seines
Sohnes stark
geprägt, war
er doch der
bedeutendste
jüdische
Theologe der
religiösen
Reformbewegung
neben
Leopold Zunz
und S. J.
Rapoport.
Die moderne
und offene
Einstellung
seines
Vaters, der
zum
Zeitpunkt
der Geburt
Ludwigs
gegen den
Widerstand
des
orthodoxen
Teiles der
Gemeinde
erster
Rabbiner in
Breslau war,
färbten auf
Geiger ab
und ließen
aus ihm
einen leidenschaftlichen
Anhänger der
jüdischen
Assimilation
werden.
Auch
hinsichtlich
seiner
späteren
wissenschaftlichen
Interessensgebiete
der
Geistesgeschichte
und der
Geschichte
des
Judentums
wurden seine
Neigungen
und
Begabungen
vom Vater
erkannt und
gefördert.
Nach ersten
Jahren
schulischen
Unterrichts
in Breslau
besuchte
Ludwig
Geiger in
Frankfurt am
Main die
höhere
Schule, da
sein Vater
1860
Rabbiner in
seiner
Vaterstadt
geworden
war. Seine
akademischen
Studien
betrieb
Geiger
anschließend
auf den
Universitäten
Heidelberg,
Göttingen,
Bonn und
Paris, wo er
Geschichts-
und
Literaturwissenschaft
studierte.
In Göttingen
wurde er
1868 als
Schüler des
liberalen
Historikers
und
Ranke-Schülers
Georg Waitz
(1813 –
1886),
dessen Name
mit den
Monumenta
Germaniae
Historica
und der
berühmten
Dahlmannschen
Quellenkunde
eng
verbunden
ist, mit
einer
Dissertation
zum Thema
Über
Melanchtons
Oratio
continens
historiam
Capnionis,
Eine
Quellenuntersuchung
zum Dr. phil.
promoviert.
Während
seines
Studienaufenthaltes
in Paris
übertrug er
die Werke
des
Religionswissenschaftlers
und
Orientalisten
Ernest
Renans (1823
– 1892)
Paulus,
Das Leben
Jesu und
Der
Antichrist
ins
Deutsche.
Als der
Vater 1870
ein Rabbinat
in Berlin
übernahm,
folgte ihm
Geiger
dorthin und
nahm 1872 an
dessen
Gründung
einer
Lehranstalt
für die
Wissenschaft
des
Judentums
teil. 1873
habilitierte
sich Ludwig
Geiger an
der Berliner
Universität
mit der
Schrift
Urteile
griechischer
und
römischer
Schriftsteller
über Juden
und Judentum
(Quid de
Judaeorum
moribus
atque
institutis
scriptoribus
Romanis
persuasum
fuerit).
Betreuer der
Habilitation
war niemand
Geringerer
als der
Begründer
der modernen
deutschen
Geschichtswissenschaft,
Leopold von
Ranke (1795
– 1886).
1880 wurde
Geiger
dortselbst
zum
außerordentlichen
Professor
für neuere
Literaturgeschichte
und 1908 zum
Geheimen
Regierungsrat
ernannt. Bis
zu seinem
Tod war er
an der
Berliner
Universität
rege in der
akademischen
Lehre tätig.
Seine
Vorlesungen
behandelten
nicht
weniger als
67
unterschiedliche
Themen.
Daneben
entfaltete
Ludwig
Geiger eine
sehr
vielseitige
und
fruchtbare
schriftstellerische
Tätigkeit.
So war er
nicht nur
Buchautor
und
Herausgeber,
sondern trat
auch als
Organisator,
Gründer und
Leiter
zahlreicher
Zeitschriften
hervor.
Hauptsächlich
galt sein
Interesse
drei
Forschungsbereichen:
Zum einen
beschäftigte
er sich mit
dem
Themenkomplex
Renaissance,
Humanismus
und
Reformation,
zum anderen
forschte er
über Goethe
und die
Weimarer
Klassik und
zum dritten
arbeitete er
zur
Geschichte
des
deutschen
Judentums.
Gerade deren
Erforschung
und
Darstellung
lag ihm
besonders am
Herzen; er
förderte sie
maßgeblich
nicht
zuletzt
durch die
Herausgabe
diesbezüglicher
Zeitungen
und
Zeitschriften.
Bemerkenswert
ist die
Tatsache,
daß Geiger
auch in den
beiden
anderen
Forschungsschwerpunkten
jüdischen
Aspekten
immer ein
spezielles
Augenmerk
schenkte.
Dementsprechend
nahm in
Geigers
wissenschaftlicher
Tätigkeit
die
Übergangsphase
vom
Mittelalter
zur frühen
Neuzeit
breiten Raum
ein. Davon
künden
Veröffentlichungen
wie
beispielsweise
über
Francesco
Petrarca
(1874/1883),
Johannes
Reuchlin
(1871/1875),
Nikolaus
Ellenbog
(1870),
Papst
Alexander
VI. (1912).
Sein in
diesem
Zusammenhang
wichtigstes
Werk war
Renaissance
und
Humanismus
in Italien
und
Deutschland
(1882), das
in mancher
Hinsicht bis
heute eine
gute
Einführung
in jene Zeit
bieten kann.
Die große
Wertschätzung,
die Geiger
seinerzeit
als
Renaissanceforscher
genoß,
spiegelt
auch die
Tatsache
wider, daß
der
Schweizer
Historiker
Jacob
Burckhardt,
ungeachtet
seiner
antisemitischen
Grundeinstellung,
ihm die
Herausgeberschaft
aller
weiteren
Auflagen
seines
grundlegenden
Buches
Die Cultur
der
Renaissance
in Italien
übertrug.
Eine
Aufgabe, der
sich Geiger
von der 3.
Auflage 1877
bis zur 12.
im Jahre
1918
unterzog.
Daneben
gründete er
zwei jeweils
aber nur
kurzlebige
Periodika
zum Thema:
1886/87
erschien die
Vierteljahrsschrift
für Kultur
und
Literatur
der
Renaissance
und 1887 bis
1891 die
Zeitschrift
für
vergleichende
Literaturgeschichte
und
Renaissance-Literatur.
Es fällt
auf, wie
sehr sich
Geiger um
die Quellen
bemühte; sei
es, sie
ausfindig zu
machen und
für seine
Werke zu
nutzen, sei
es, sie zu
veröffentlichen.
Dabei erwies
er sich ganz
als Schüler
seines
Lehrers
Ranke, der
Quellenforschung
und
Quellenkritik
als
maßgebliche
Grundlage
der
Geschichtswissenschaft
betrachtet
hatte. So
konnte sich
Geiger
selbst als
vom „fureur
de l’inédit“
besessen
charakterisieren.
Beständig
war er damit
beschäftigt,
in
Handschriften
und Archiven
nach
unbekanntem
Material zu
suchen, um
es der
wissenschaftlichen
Forschung
zugänglich
zu machen.
Daher
beruhen
seine
Arbeiten
durchgängig
auf einer
breiten
Quellengrundlage,
oder es sind
Editionen
bedeutender
Dokumente.
Eine
Vielzahl von
Miszellen
und Notizen
in
Zeitschriften
neben den
größeren
Werken gibt
das Zeugnis
eines emsig
und rastlos
Schaffenden.
Zeitlebens
fühlte sich
Ludwig
Geiger der
Geschichte
seiner
jüdischen
Glaubensgenossen
verbunden.
1870
erschien das
Buch Das
Studium der
hebräischen
Sprache in
Deutschland
vom Ende des
15. bis zur
Mitte des
16.
Jahrhunderts.
Bereits ein
Jahr später
veröffentlichte
er im
Auftrag der
Berliner
jüdischen
Gemeinde
seine
zweibändige
Geschichte
der Juden in
Berlin
(1871),
wobei vor
allem der
zweite Band
zahlreiche
Quellen und
Urkunden zum
ersten Mal
der
Öffentlichkeit
zugänglich
machte. Auch
später
sollte ihn
das geistige
Leben der
Berliner
Juden
beschäftigen
(so in
Vor hundert
Jahren
[1889]),
wobei „die
Darstellung
Mendelssohns
und der
Seinen, die
Skizzierung
der Periode,
in der Juden
an der
Fortbildung
deutscher
Literatur
und
Wissenschaft
Anteil
hatten“,
breiten Raum
einnahm.
1910
schließlich
kam sein
zusammenfassendes
Werk Die
deutsche
Literatur
und die
Juden
heraus.
Seinem Vater
setzte
Geiger ein
literarisches
Denkmal, als
er ihm im
selben Jahr
eine
Biographie
widmete.
Dessen
Schriften
und
Vorlesungen
hatte er in
fünf Bänden
schon
1875/78
veröffentlicht.
Eine bereits
begonnene
umfangreiche
Edition der
Briefe
Leopold Zunz’
blieb durch
seinen Tod
leider
unvollendet.
1886
gründete
Geiger die
Zeitschrift
für die
Geschichte
der Juden in
Deutschland,
die in fünf
Bänden bis
1892 unter
seiner
Herausgeberschaft
erschien und
in der er
zahlreiche
„kleine und
große
Bausteine
zur
Kulturgeschichte
der Juden
zusammentrug“.
Auch hier
gab er sein
Material
nicht
einfach
kritiklos
wieder,
sondern war
immer
bemüht, es
in größere
Zusammenhänge
einzuordnen.
Ab 1909
redigierte
Geiger, der
ein ebenso
tatkräftiger
Vertreter
des
Liberalismus
und
Reformjudentums
wie
entschiedener
Gegner des
politischen
Zionismus
war, auch
das führende
jüdische
Nachrichtenblatt,
die
Allgemeine
Zeitung des
Judentums.
In dieser
Funktion
wagte es
Geiger 1911
in seiner
Geburtstagsadresse
an den
Kaiser,
gegen die
soziale
Diskriminierung
der
deutschen
Juden zu
protestieren.
In der
Berliner
jüdischen
Gemeinde war
Ludwig
Geiger
jahrelang
Mitglied der
Repräsentantenversammlung
und
bekleidete
mehrere
Ehrenämter.
Außerdem
gehörte er
verschiedenen
jüdischen
wissenschaftlichen
Vereinigungen
an.
Seine größte
Breitenwirkung
war Ludwig
Geiger
jedoch als
Goethe-Forscher
und Kenner
der Weimarer
Klassik
beschieden.
Neben die
Beschäftigung
mit Goethe
trat die mit
Lessing,
Schiller,
Eckermann,
Iffland,
Kotzebue,
Zelter,
Nicolai,
Heine,
Chamisso,
Gutzkow,
Körner,
Humboldt und
anderen.
Ebenso
zahlreich
wie die
behandelten
Autoren sind
seine
Arbeiten aus
diesem
Themenkreis,
die sich
einer
beachtlichen
Verbreitung
und
Popularität
erfreuten.
Nur wenige
seien hier
erwähnt:
Aus
Alt-Weimar
(1897),
Goethe in
Frankfurt am
Main
(1898),
Das junge
Deutschland
(1907),
Goethe
und die
Seinen
(1908) sowie
Goethes
Leben und
Schaffen
(1910), ein
Werk, das
durch seinen
Untertitel
„Dem
deutschen
Volke
erzählt“ den
Anspruch
verrät, für
weite Kreise
geschrieben
zu sein.
1880
begründete
Geiger das
Goethe-Jahrbuch,
das er bis
1913, als
der 34. und
letzte Band
erschien,
nicht nur
als
Herausgeber
betreute,
sondern auch
mit
unzähligen
Beiträgen
füllen half.
Seit 1885
hatte er
dies im
Auftrag der
damals
gegründeten
Goethe-Gesellschaft
getan. Nach
dem Tod von
Erich
Schmidt
(1913) kam
es zu
tiefgreifenden
Veränderungen,
sowohl was
deren
Führung als
auch deren
Richtung
anbetraf. Ab
1914 brachte
sie ein
eigenes
Jahrbuch der
Goethe-Gesellschaft
heraus. Für
Geiger war
kein Platz
mehr. Auch
wußte man
ihm für
seine
Tätigkeit
kaum Dank.
Eine solche
Enttäuschung
mußte Ludwig
Geiger in
der 1902 von
ihm
gegründeten
und bis
heute
existierenden
„Gesellschaft
für
Theatergeschichte“
nicht
erleben.
Immer wieder
wurde er bis
zu seinem
Tode zu
ihrem 1.
Vorsitzenden
gewählt und
konnte aus
diesem Kreis
1918
anläßlich
seines 70.
Geburtstages
sogar eine
Festschrift
mit dem
bezeichnenden
Titel
Beiträge zur
Literatur-
und
Theatergeschichte
entgegennehmen.
Eine andere
Frucht
seines
Schaffens
sind die
1893 und
1895
erschienenen
beiden
umfangreichen,
bis heute zu
benutzenden
Bände
Berlin 1688
– 1840,
in denen
Geiger ein
lebendiges
Bild des
geistigen
Lebens der
preußischen
Hauptstadt
zeichnete
und sich
zurecht
„einer
fleißigen
Quellenbenutzung“
rühmte.
Ludwig
Geiger hat
Zeit seines
Lebens
schier
unvorstellbare
Faktenmengen
gesammelt
und für die
Forschung
bereitgestellt.
Dies ist
eine
außerordentliche
Leistung,
unabhängig
davon, ob er
diese Flut
dann auch
immer hat
werten und
würdigen
wollen oder
können. In
der zwischen
1850 und
1914
herrschenden
positivistischen
Wissenschaftsauffassung
war Ludwig
Geiger groß
geworden und
hat sich
sicher seine
Meriten
verdient;
der Bruch
mit der
Goethe-Gesellschaft
1913/14
zeigte
jedoch, daß
in der
Philologie
und in der
Geistesgeschichte
neue
Anforderungen
nach neuen
Methoden der
Analyse
verlangten.
Dies
schmälert
aber Geigers
zum Teil bis
heute
wirkende
Leistungen
für die
deutsche
Literatur-
und
Kulturgeschichte
kaum.
Ein
Werkverzeichnis
(außer
Zeitschriftenaufsätzen)
findet sich
in: Beiträge
zur
Literatur-
und
Theatergeschichte.
Ludwig
Geiger zum
70.
Geburtstage
5. Juni 1918
als Festgabe
dargebracht.
Berlin 1918,
S. 475 ff.
Werke:
1) als
Autor: Über
Melanchtons
Oratio
continens
historiam
Capnionis.
Eine
Quellenuntersuchung.
Frankfurt/M.
1868 (=
Dissertation
Göttingen).
– Nikolaus
Ellenbog,
ein Humanist
und Theologe
des 16.
Jahrhunderts.
Wien 1870. –
Das Studium
der
hebräischen
Sprache in
Deutschland
vom Ende des
15. bis zur
Mitte des
16.
Jahrhunderts.
Breslau
1870. –
Johann
Reuchlin,
sein Leben
und seine
Werke.
Leipzig
1871. –
Geschichte
der Juden in
Berlin.
2 Bde.,
Berlin 1871.
– Quid de
Judaeorum
moribus
atque
institutis
scriptoribus
Romanis
persuasum
fuerit.
Commentatio
historica.
Berlin 1873
(=
Habilitation
Berlin). –
Petrarca.
Leipzig
1874. –
Mitteilungen
aus
Handschriften.
Beiträge zur
deutschen
Literaturgeschichte.
Leipzig
1876. – Die
deutschen
Satiriker
des 16.
Jahrhunderts.
Berlin 1878.
– Abraham
Geigers
Leben in
Briefen.
Berlin 1878.
– Abraham
Geigers
nachgelassene
Schriften.
Bd. 5:
Biographie
Abraham
Geigers.
Berlin 1878.
–
Renaissance
und
Humanismus
in Italien
und
Deutschland.
Berlin 1882.
– Vor
hundert
Jahren.
Mitteilungen
aus der
Geschichte
der Juden
Berlins.
Braunschweig
1889. –
Vorträge und
Versuche.
Beiträge zur
Literaturgeschichte.
Dresden
1890. –
Berlin 1688
– 1840.
Geschichte
des
geistigen
Lebens der
preußischen
Hauptstadt.
2 Bde.,
Berlin
1893/95. –
Augustin,
Petrarca,
Rousseau.
Berlin 1893.
– Karoline
von
Günderode
und ihre
Freunde.
Stuttgart
1895. –
Dichter und
Frauen.
Vorträge und
Abhandlungen.
Berlin 1896.
– Aus
Alt-Weimar.
Mitteilungen
von
Zeitgenossen
nebst
Skizzen und
Ausführungen.
Berlin 1897.
– Dichter
und Frauen.
Abhandlungen
und
Mitteilungen.
Neue
Sammlung.
Berlin 1899.
– Goethe in
Frankfurt am
Main 1797.
Aktenstücke
und
Darstellung.
Frankfurt/M.
1899. – Das
junge
Deutschland
und die
preußische
Censur.
Berlin 1900.
– Therese
Huber
1764/1829.
Leben und
Briefe einer
deutschen
Frau.
Stuttgart
1901. –
Goethes
Leben und
Schaffen.
Leipzig
1901. –
Bettina von
Arnim und
Friedrich
Wilhelm IV.
Ungedruckte
Briefe und
Aktenstücke.
Frankfurt/M.
1902. – Aus
Chamissos
Frühzeit.
Ungedruckte
Briefe und
Studien.
Berlin 1905.
– Adalbert
von
Chamisso.
Leipzig
1907. – J.
J. Rousseau,
sein Leben
und seine
Werke.
Leipzig
1907. – Das
junge
Deutschland.
Studien und
Mitteilungen.
Berlin 1907.
– Goethe und
die Seinen.
Quellenmäßige
Darstellungen
über Goethes
Haus.
Leipzig
1908. –
Goethe, sein
Leben und
Schaffen.
Dem
deutschen
Volke
erzählt.
Berlin 1910.
– Die
deutsche
Literatur
und die
Juden,
Berlin 1910.
– Abraham
Geiger,
Leben und
Lebenswerk.
Berlin 1910.
– Goethe und
Pustkuchen.
Berlin 1914.
– Die
deutschen
Juden und
der Krieg.
Berlin 1915.
– Krieg und
Kultur.
Berlin 1915.
– Los von
Italien?
Dresden/Leipzig
1916.
2) als
Herausgeber:
Joh.
Reuchlins
Briefwechsel.
Stuttgart
1875. –
Jacob
Burckhardt:
Die Kultur
der
Renaissance
in Italien.
3. Aufl.
1877 bis 12.
Aufl. 1918.
– Abraham
Geigers
nachgelassene
Schriften. 5
Bde., Berlin
1875/78. –
Abraham
Geigers
Allgemeine
Einleitung
in die
Wissenschaft
des
Judentums.
Berlin 1875.
– Goethes
Italienische
Reise.
Berlin 1879.
– Briefe der
Elisabeth
Charlotte
von Orleans
1673/1715.
Stuttgart
o.J. (1883).
– Francesco
Petrarca’s
Gedichte. 2
Bde.,
Stuttgart/Berlin
1883. –
Goethes
Werke. Neue
illustrierte
Ausgabe. 10
Bde., Berlin
1883. –
Goethes
Werke. Neue
Ausgabe. 10
Bde., Berlin
1885. –
Briefe von
W. v.
Humboldt an
eine
Freundin.
Berlin/Stuttgart
1885. – G.H.
Lewes:
Goethes
Leben und
Werke. 15.
Aufl.
Stuttgart
1886. – K.Ph.
Moritz:
Anton
Reiser, ein
psychologischer
Roman.
Heilbronn
1886. – De
la
Littérature
Allemande
von
Friedrich d.
Gr.
Heilbronn
1883. –
Musen und
Grazien in
der Mark.
Berlin 1889.
–
Musenalmanach
auf das Jahr
1806. Berlin
1889. –
Berliner
Gedichte
1763/1806.
Berlin 1890.
– L. Achim
von Arnim:
Unbekannte
Aufsätze und
Gedichte.
Berlin 1892.
–
Briefwechsel
zwischen
Schiller und
Körner. 4
Bde.,
Stuttgart
o.J. (1892).
– Michael
Sachs und
Moritz Veit.
Briefwechsel.
Frankfurt/M.
1897. –
Gefühltes
und
Gedachtes
(1838/88)
von Fanny
Lewald.
Dresden/Leipzig
1900. – J.P.
Eckermann:
Gespräche
mit Goethe
in den
letzten
Jahren
seines
Lebens.
Leipzig
1902. – Aus
Adolf Stahrs
Nachlaß.
Oldenburg
1903. –
Briefwechsel
zwischen
Goethe und
Zelter.
1799/1832. 3
Bde.,
Leipzig o.J.
– A.W.
Ifflands
Briefe an
seine
Schwester
Louise und
andere
Verwandte
1772/1814.
Berlin 1904.
– A. W.
Ifflands
Briefe,
meist an
seine
Schwester,
nebst
Aktenstücken
und einem
ungedruckten
Drama.
Berlin 1905.
–
Briefwechsel
des jungen
Börne und
der
Henriette
Herz.
Oldenburg
o.J. (1905).
– L. Börnes
Berliner
Briefe 1828.
Berlin 1905.
–
Ungedruckte
Briefe
Conrad
Ekhofs.
Berlin 1905.
– Goethes
sämtliche
Werke.
Jubiläumsausgabe.
Bde. 26/27.
Stuttgart
1907. –
Charlotte
von Schiller
und ihre
Freunde.
Auswahl aus
ihrer
Correspondenz.
Leipzig
1908. –
Adalbert von
Chamissos
sämtliche
Werke. 4
Bde.,
Leipzig
1908. –
Goethes
Briefwechsel
mit Wilhelm
und
Alexander
von
Humboldt.
Berlin 1909.
– Drei
Briefe der
Charlotte
von Hagn.
1838 – 1843.
Berlin 1909.
– Abraham
Geiger: Das
Judentum und
seine
Geschichte.
Breslau
1910. –
Goethes
Werke.
Einleitung
1. Bd. 1910.
– Frau Rat
Goethe.
Gesammelte
Briefe.
Leipzig o.J.
(1911). –
Alexander
VI. und sein
Hof; nach
dem
Tagebuche
seines
Zeremonienmeisters
Burcardus
herausgegeben.
Stuttgart
1912. – Emil
Palleske:
Schillers
Leben und
Werke.
Berlin 1913.
– L. Börne:
Über den
Charakter
des Wilhelm
Tell im
Schillerschen
Drama.
Berlin 1913.
–
Theater-Briefe
an
Bauernfeld
und
Deinhardstein.
Berlin 1913.
– Wilhelm
Meisters
Wanderjahre,
von J.F.W.
Pustkuchen.
Berlin 1913.
– Börnes
Werke.
Historisch-Kritische
Ausgabe. 12
Bde., Berlin
1911. – Meno
Burg:
Geschichte
meines
Dienstlebens
(1790/1853).
2. Aufl.
Leipzig
1916.
3)
Zeitschriften/Jahrbücher:
–
Goethe-Jahrbuch.
Bde. 1 – 34.
Frankfurt/M.
1880 – 1913.
–
Zeitschrift
für die
Geschichte
der Juden in
Deutschland.
1886 – 1891.
–
Vierteljahrsschrift
für Kultur
und
Literatur
der
Renaissance.
1886 – 1887.
–
Zeitschrift
für
vergleichende
Literaturgeschichte
und
Renaissance-Literatur.
(in
Verbindung
mit Max
Koch) N.F.
Bde. 1 – 4.
1887 – 1891.
– Allgemeine
Zeitung für
das Judentum
ab 1.
Oktober
1909.
Lit.:
Beiträge zur
Literatur-
und
Theatergeschichte.
Ludwig
Geiger zum
70.
Geburtstage
5. Juni 1918
als Festgabe
dargebracht.
Berlin 1918.
– A. Stern:
Ludwig
Geiger. Ein
Lebensbild.
In: Beilage
zur
Allgemeinen
Zeitung für
das
Judentum.
Nr. 83,
1919. –
Mitteilungen
des
Gesamtarchivs
der
deutschen
Juden. 6.
Jg. 1926, S.
104 ff. –
Deutsches
Biographisches
Jahrbuch.
Überleitungsband
II.
Berlin/Leipzig
1928, S.
717. –
Jüdisches
Lexikon. Bd.
2., Berlin
1928, Sp.
944. –
Encyclopaedia
Judaica. Das
Judentum in
Geschichte
und
Gegenwart.
Bd. 7,
Berlin 1931,
Sp. 161 f. –
The
Universal
Jewish
Encyclopaedia.
Bd. 4, New
York 1948,
S. 523. –
Neue
Deutsche
Biographie,
Bd. 6,
Berlin 1964,
S. 144. –
Encyclopaedia
Judaica. Bd.
7, Jerusalem
1971, Sp.
360 f.
Peter
A. Süß