Als Sohn des
Pastors
Hermann
Haller
(1833-1905)
verlebte
Johannes
Haller die
ersten zehn
Jahre seines
Lebens in
der, wie er
in seinen
Lebenserinnerungen
schreibt,
”Einsamkeit
und
Weltabgeschiedenheit”
der dem
Rigaschen
Meerbusen
vorgelagerten
Insel Dagö.
Im Jahre
1875
siedelte die
Familie nach
Reval über,
wo der Vater
Hallers zum
Diakon,
später zum
Pastor an
der St.
Nikolai-Kirche
und
Stadtsuperintendenten
der Stadt
Reval
ernannt
wurde. Nach
dem Besuch
der
Domschule
von Reval in
den Jahren
1876 bis
1883 schrieb
sich Haller
an der
Universität
Dorpat für
das Fach
Geschichte
ein und
schloß sein
Studium 1888
mit dem
akademischen
Grad des
”cand. phil.”
ab. In Reval
wie später
an der
Universität
Dorpat
erlebte er
in
zunehmender
Weise die
Russifizierungspolitik,
die unter
Zar
Alexander
III. einen
Höhepunkt
erreichte
und die
deutschbaltische
Bevölkerungsgruppe
mehr und
mehr in die
Defensive
drängte.
Gerade auf
kulturellem
Gebiet, in
den
Bereichen
des
Schulwesens
und der
Universitäten
wurden von
der Mehrheit
der
Deutschbalten
die
Auseinandersetzungen
um die
Einführung
der
russischen
Sprache am
stärksten
und
nachhaltigsten
empfunden.
Seine
Erinnerungen
an das
baltische
Pfarrhaus
(1940) wie
auch die
Lebenserinnerungen
sind ein
Ausdruck der
starken
Verbundenheit
Hallers mit
seiner
baltischen
Heimat, die
er nach
einer
zweijährigen
Tätigkeit
als
Hauslehrer
in einem
schmerzvoll
vollzogenen,
aber ”festen
Entschluß,
nicht mehr
zurückzukehren”,
verließ.
Durch ein
Stipendium
seiner
Dorpater
Studentenverbindung,
der
Landsmannschaft
Estonia,
konnte
Haller im
Herbst 1890
sein Studium
an der
Friedrich-Wilhelms-Universität
Berlin
fortsetzen,
um dort den
akademischen
Grad eines
Doktors der
Philosophie
zu erwerben.
Abgesehen
von
zahlreichen
Kontakten zu
den dort
lebenden
Deutschbalten
hinterließ
die im
Umbruch
befindliche
deutsche
Hauptstadt
bei Haller
einen eher
ungünstigen,
ja sogar
enttäuschenden
Eindruck,
und er
notierte
später, daß
es ihm in
dieser Zeit
nicht
gelungen
war, ”auch
nur eine
noch so
bescheidene
Wurzel in
diesen Boden
zu senken.”
Zu seinen
akademischen
Lehrern in
Berlin
gehörten
neben
Heinrich von
Treitschke
vor allem
die
Volkswirtschaftler
Gustav
Schmoller
und Adolf
Wagner. In
den Berliner
Bibliotheken
fand Haller
aber reiches
Material für
seine
Dissertation
über Die
deutsche
Publizistik
in den
Jahren
1668-1674,
die er im
Jahre 1891
nach einer
Forschungsreise
von Berlin
über
Göttingen,
Braunschweig,
Wolfenbüttel
und
Helmstedt
bei Bernhard
Erdmannsdörffer
(1833-1901),
dem
Nachfolger
Treitschkes
in
Heidelberg,
einreichte
und die ein
Jahr später
veröffentlicht
wurde.
Auf Anraten
seines
Doktorvaters,
der selbst
im Auftrag
der
Historischen
Kommission
zur
Vorbereitung
einer
Edition der
Reichstagsakten
ausgedehnte
Archivstudien
im Ausland
verbracht
hatte, ging
Haller nach
dem Abschluß
seiner
Promotion im
März 1892
nach Rom, wo
er von 1892
bis 1897 als
besoldeter
Hilfsarbeiter,
später als
Assistent
und
Bibliothekar
(1901/02) an
dem wenige
Jahre zuvor
gegründeten
Preußischen
Historischen
Institut
tätig war.
”Hier bin
ich zu
Hause, hier
allein habe
ich immer
ein
Heimatgefühl
gehabt”,
äußerte der
Protestant
Haller
später über
seinen
Aufenthalt
in der
Ewigen
Stadt, die
seine
persönliche
Entwicklung
wie seine
weitere
akademische
Karriere
nachhaltig
prägte. Die
Öffnung des
Vatikanischen
Archivs
unter Papst
Leo XIII.
bot dem
jungen
Historiker
fast
unbegrenzte
Möglichkeiten
des Quellen-
und
Literaturstudiums
und
bestimmte
fortan die
Richtung
seiner
Forschungsinteressen.
Während er
für das
Preußische
Historische
Institut als
einer der
ersten
Bearbeiter
des
Repertorium
Germanicum,
einer
Verzeichnung
aller sich
auf das
mittelalterliche
Deutschland
beziehenden
Urkunden und
Akten in
Regestenform,
tätig war,
entstanden
im
Vatikanischen
Archiv die
grundlegenden
Vorarbeiten
zu einer
Reihe von
Quelleneditionen
und
kritischen
Studien, die
Haller in
den Jahren
1896 bis
1903 als
Habilitationsschrift
unter dem
Titel
Concilium
Basiliense
in vier
umfangreichen
Bänden
publizierte
und die
zugleich die
allgemeinen
Probleme der
Geschichte
des 15.
Jahrhunderts
berührten.
Daneben
erarbeitete
Haller
verschiedene
Einzelstudien
zur
Geschichte
des Wormser
Konkordats,
zur
europäischen
Kirchengeschichte
des
Spätmittelalters
sowie zur
Geschichte
des
päpstlichen
Kanzlei- und
Finanzwesens.
Aus seinen
langjährigen
Erfahrungen
im Umgang
mit den
vatikanischen
Quellen und
der Arbeit
in einem der
berühmtesten
Archive der
Welt leitete
Haller die
von ihm
immer wieder
betonte
Notwendigkeit
einer
Einordnung
der
zahlreichen
Einzelbeobachtungen
des
Historikers
in die
größeren
geschichtlichen
Einheiten
und
Zusammenhänge
ab. Mit
diesem für
seine
Geschichtsauffassung
und
-darstellung
konstitutiven
Grundzug
verband sich
zugleich die
Warnung vor
einer
Überbetonung
rein
landesgeschichtlicher
Fragestellungen,
vor dem
”unheilvollen
regionalen
Gesichtspunkte,
der in
unseren
Tagen
überall den
Horizont der
Geschichtsforschung
zu verengen
droht und im
Vatikan
verhängnisvoller
wirkt als
sonst
irgendwo”,
wie er im
Vorwort
seiner 1903
veröffentlichten
Untersuchung
Papsttum
und
Kirchenreform
schrieb.
Haller
betrachtete
das
Mittelalter
wie alle
historischen
Epochen als
organische
Einheiten,
deren
einzelne
Elemente man
nur
verstehen
könne, ”wenn
man das
Ganze vor
Augen hat.”
In der Zeit
zwischen
seinen
beiden
Aufenthalten
in Rom
habilitierte
sich Haller
an der
Universität
Basel
(1897), wo
zu seinen
Studenten
auch der
spätere
Schweizer
Historiker
Eduard
Fueter
(1876-1928)
gehörte,
dessen
Schwester
Elisabeth
(1878-1957)
später seine
Frau wurde.
Mit Fueter
teilte
Haller, der
in seiner
Jugend gerne
Musik
studiert
hätte, das
Interesse an
musikhistorischen
Fragestellungen.
Vermutlich
über die
Bekanntschaft
mit Fueter
bahnte sich
auch der
Kontakt
Hallers mit
dem
Freiherren
von
Roggenbach
und dessen
Freund
Friedrich
Althoff, dem
Leiter der
Hochschulabteilung
im
Preußischen
Kultusministerium,
an. Auf
Betreiben
Althoffs
erhielt
Haller im
Jahre
1902/03 an
der
Universität
Marburg
gegen den
Willen der
dortigen
Fakultät
eine
außerordentliche
Professur.
Bereits im
Wintersemester
1904/05
wechselte
Haller von
Marburg auf
ein
Ordinariat
an die
Universität
Gießen, wo
er als
Nachfolger
des
verstorbenen
Mediävisten
Konstantin
Höhlbaum
(1849-1904)
die Reihe
der mit
Goswin
Freiherr von
der Ropp
(1850-1919)
begonnenen
baltischen
Vertreter
der
Geschichtswissenschaft
fortführte.
In seinen
neun
Gießener
Jahren
entfaltete
Haller eine
sehr
fruchtbare
Lehrtätigkeit.
Seinem
persönlichen
Engagement
ist auch der
Ausbau der
mittelalterlichen
Abteilung
des
Historischen
Seminars der
Universität
Gießen zu
verdanken.
Durch
beträchtliche
finanzielle
Zuwendungen,
die Haller
für die
Erweiterung
und
Ausstattung
des Seminars
beim
Großherzoglichen
Ministerium
des Innern
erwirkte,
konnte die
Bibliothek
des
Historischen
Seminars im
Jahre 1905
unter
anderem ein
vollständiges
Exemplar der
Monumenta
Germaniae
Historica
erwerben.
Hierbei
zeigte sich
Haller wie
auch später
als
erfolgreicher
Wissenschaftsorganisator.
In
Anerkennung
seiner
Verdienste
um die
Universität
verlieh ihm
die
Universität
Gießen im
Jahre 1917
die
theologische
Ehrendoktorwürde.
Im
Sommersemester
1913 verließ
Johannes
Haller
Gießen und
nahm als
Nachfolger
von Walter
Goetz einen
Ruf an die
Universität
Tübingen an,
an der er
bis zu
seiner
Emeritierung
1932 wirkte.
Im selben
Jahr wurde
ihm hier die
juristische
Ehrendoktorwürde
verliehen.
Mit seiner
Jubiläumsschrift
Die
Anfänge der
Universität
Tübingen
1477-1537
(1927/1929)
hatte er
einen
grundlegenden
Beitrag zur
Geschichte
der
deutschen
Universitäten
in der
vorreformatorischen
Zeit
geliefert.
Neben dem
Abschied von
Estland
erlebte
Haller
während
seiner Zeit
in Tübingen
einen
zweiten,
nicht
weniger
prägenden
Lebenseinschnitt,
der mit der
Niederlage
Deutschlands
im Ersten
Weltkrieg
und dem
Untergang
des
Kaiserreiches
verknüpft
war. Wie
bedeutsam
ihm selbst
diese Zäsur
der Jahre
1918/19, in
denen er
Rektor der
Universität
war,
erschien,
beleuchten
die letzten
Sätze seiner
Lebenserinnerungen,
die den
Kriegsausbruch
von 1914
fast
dramatisch
beschreiben:
”Hinter uns
aber war ein
eherner
Vorhang
niedergegangen,
der unser
gegenwärtiges
und
künftiges
Dasein für
immer
unerbittlich
von der
Vergangenheit
schied.”
Unter dem
Eindruck der
veränderten
politischen
Bedingungen
wandte sich
Haller mehr
und mehr
zeitgeschichtlichen
Themen und
politisch
aktuellen
Fragestellungen
zu, so
beispielsweise
in seiner
Studie über
Die Aera
Bülow
(1922) oder
in einer
Edition von
Tagebüchern
und Briefen
des Fürsten
Philipp zu
Eulenburg-Hertefeld
(1923),
dessen
Biographie
er zum Anlaß
für eine
Interpretation
der
Außenpolitik
Wilhelms II.
nahm.
Vielleicht
hat manches
nach 1945
gefällte
Urteil über
die
Geschichtsschreibung
der Weimarer
Republik
Hallers
historiographisches
Werk, seine
oftmals
scharf
profilierten
und
pointierten
Aussagen und
leidenschaftlichen
Urteile
vorschnell
und
teilweise
ungerechtfertigt
in den Kreis
derjenigen
eingereiht,
die die
Republik im
Grunde
ablehnten
oder gar an
ihrer
Zerstörung
beteiligt
waren.
Sollte
demgegenüber
nicht auf
die
individuelle
und soziale
Zeitbedingtheit
des
Verfassers
in
politischen
Stellungnahmen
hingewiesen
werden? Dies
schließt
aber
wiederum
nicht aus,
daß Haller
in seinem
Hoffen auf
nationalen
Wiederaufstieg
”einige
Augenblicke”
(R. Wittram)
auf die
neuen
Machthaber
des Jahres
1933 setzte,
auch wenn er
sich bald
von ihnen
distanzierte.
Zu den
wirkungsmächtigsten
und
meistgelesenen
Werken
Hallers
zählen seine
aus
Vorlesungen
hervorgegangenen
Epochen
der
deutschen
Geschichte,
die nach
ihrer
Erstveröffentlichung
im Jahre
1923 bis
nach dem
Krieg
zahlreiche
Auflagen
erlebten und
die trotz
aller
zeitbedingten
Urteile und
der
Verengung
auf die
reine
Staaten- und
Machtgeschichte
in ihrer
Diktion und
ihrem Stil
bis heute
ein
”Kunstwerk
des
gesprochenen
Wortes” (R.
Wittram)
darstellen.
In den
Jahren nach
seiner
Emeritierung
konnte
Haller
schließlich
noch einen
seit seinen
archivalischen
Studien in
Rom gefaßten
Plan einer
Geschichte
des
Papsttums
verwirklichen.
Der
Untertitel
des
insgesamt
drei Bände
umfassenden,
freilich
unvollendet
gebliebenen
Werkes
Das
Papsttum.
Idee und
Wirklichkeit,
dessen
letzter Band
noch vor dem
Zusammenbruch
1945 bei
Cotta
erscheinen
konnte,
verweist auf
die
Konzeption
Hallers, der
die
religiöse
Idee des
Papsttums
und ihre
Realisierung
in der
Geschichte
auf einer
breiten
Kenntnis der
Quellen und
der
Literatur
darzustellen
versuchte,
wobei
manches
Urteil
überspitzt,
ja fast
polemisch
formuliert
wurde.
Haller
verstarb am
Heiligen
Abend des
Jahres 1947
in Tübingen,
wohin er in
den letzten
Kriegsjahren
wegen der
Bombenangriffe
aus
Stuttgart
geflüchtet
war, das er
nach seiner
Emeritierung
als Wohnsitz
gewählt
hatte. Kurz
vor seinem
Tod konnte
er noch eine
inspirierende
Studie über
Dante
vollenden,
die aber
erst 1954
zum Druck
kam. In
einer
kleineren,
im Jahre
1935
publizierten
Arbeit
Über die
Aufgaben des
Historikers
schrieb
Haller in
Form einer
kritischen
und durchaus
auch
selbstkritischen
Bestandsaufnahme
über die
Entwicklung
der
Historiographie:
”Wo der
Historiker
so seine
Pflicht tut,
da wird
seine Arbeit
für die
Wissenschaft
zum Dienst
am
Vaterland.
Denn die
Geschichte,
lauter und
wahr
gelehrt, ist
das Gewissen
der Nation.”
Besser als
mit seinen
eigenen
Worten läßt
sich Haller
als
politischer
und
politisch
engagierter
Historiker,
der nach den
Worten eines
Nachrufs zu
den
”ausgeprägtesten
Charakterköpfen”
der
deutschen
Geschichtswissenschaft
zählte und
als
Gelehrter
von
hervorragender
Originalität
galt, nicht
charakterisieren.
Eine moderne
kritische
biographische
Würdigung
seines
Lebens und
Werkes
bleibt ein
Desiderat
der
deutschen
Historiographie.
Werke:
Ein von
Heinz
Dannenbauer,
Brigitte
Herrmann und
Fritz Ernst
erstelltes
Publikationsverzeichnis
Johannes
Hallers
findet sich
im Anhang an
die von
Fritz Ernst
verfaßte
Gedenkrede
auf Haller
(1949), S.
16-28.
Die deutsche
Publizistik
in den
Jahren
1668-1674.
Ein Beitrag
zur
Geschichte
der
Raubkriege
Ludwigs XIV.
Heidelberg
1892
(Dissertation).
–
Repertorium
Germanicum.
Regesten aus
den
päpstlichen
Archiven zur
Geschichte
des
Deutschen
Reiches und
seiner
Territorien
im 14. und
15.
Jahrhundert.
Pontifikat
Eugens IV.
(1431-1447).
Bd. 1. Unter
Mitwirkung
v. Joh.
Haller, J.
Kaufmann u.
J. Lulvès
bearb. v. R.
Arnold.
Berlin 1897.
– Concilium
Basiliense.
4 Bde. Basel
1896/1897/1900/1903.
– Papsttum
und
Kirchenreform.
Vier Kapitel
zur
Geschichte
des
ausgehenden
Mittelalters.
Berlin/Zürich/
Dublin 2.
Aufl. 1966
(zuerst
1903). – Die
Quellen zur
Geschichte
der
Entstehung
des
Kirchenstaates.
Leipzig/Berlin
1907. – Die
Ära Bülow.
Eine
historisch-politische
Studie.
Stuttgart/Berlin
1922. – Aus
50 Jahren.
Erinnerungen.
Tagebücher
und Briefe
aus dem
Nachlaß des
Fürsten
Philipp zu
Eulenburg-Hertefeld.
Hrg. v.
Johannes
Haller.
Berlin 1923.
– Die
Epochen der
neueren
Geschichte.
Stuttgart/Berlin
1923. – Die
Anfänge der
Universität
Tübingen
1477-1537. 2
Teile.
Stuttgart
1927/1929
(Neudruck
Aalen 1970).
– Tausend
Jahre
deutsch-französischer
Beziehungen.
Stuttgart
1930. –
Reden und
Aufsätze zur
Geschichte
und Politik.
Stuttgart/Berlin
1934
(2.,
durchges. u.
verm. Aufl.
1941).
– Das
Papsttum.
Idee und
Wirklichkeit.
5 Bde.
Reinbek bei
Hamburg 1965
[TB; zuerst
3 Bde.
1934-1945].
– Über die
Aufgaben des
Historikers
(Philosophie
und
Geschichte.
Bd. 53).
Tübingen
1935. –
Erinnerungen
an das
baltische
Pfarrhaus,
in: Siegbert
Stehmann
(Hg.): Der
Pfarrerspiegel.
Berlin 1940.
S. 349-365.
–
Abhandlungen
zur
Geschichte
des
Mittelalters.
Stuttgart/Berlin
1944. –
[posthum]
Dante. Basel
1954. –
Lebenserinnerungen.
Gesehenes -
Gehörtes -
Gedachtes.
Stuttgart
1960
[Nachwort
von Reinhard
Wittram].
Lit.:
(Biographie)
Neue
Deutsche
Biographie
7, 1966, S.
552 f.
[Reinhard
Wittram]. –
Fritz Ernst:
Johannes
Haller.
Gedenkrede
anläßlich
einer Feier
im
Historischen
Seminar der
Universität
Heidelberg.
Stuttgart
1949. –
B[ernd]
F[aulenbach]:
Johannes
Haller, in:
Rüdiger vom
Bruch/Rainer
A. Müller
(Hrsg.):
Historikerlexikon.
Von der
Antike bis
zum 20.
Jahrhundert
(Beck'sche
Reihe 405).
München
1991. S. 123
f. –
Heinrich
Günter:
Johannes
Haller, in:
HJb 62-69,
1949, S. 931
f.
[Nachruf]. –
Hans Georg
Gundel:
Johannes
Haller und
die
Monumenta
Germaniae
Historica in
Gießen, in:
Nachrichten
der
Giessener
Hochschulgesellschaft
33, 1964, S.
179-190. –
Deutsch-baltisches
Biographisches
Lexikon
1710-1960.
Im Auftrage
der
Baltischen
Historischen
Kommission,
begonnen v.
Olaf Welding
u.unter
Mitarbeit
v.Erik
Amburger
u.Georg von
Krusenstjern
herausgegeben
v.Wilhelm
Lenz.
Köln/Wien
1970. S. 292
f. – Kleo
Pleyer:
Johannes
Haller, in:
Baltische
Monatsschrift
101, 1935,
S. 529-533.
-
Wolfgang
Weber:
Priester der
Klio.
Historisch-sozialwissenschaftliche
Studien zur
Herkunft und
Karriere
deutscher
Historiker
und zur
Geschichte
der
Geschichtswissenschaft
1800-1970
(Europäische
Hochschulschriften.
Reihe III,
Bd. 216).
Frankfurt/Main
u.a. 1984. –
ders.:
Biographisches
Lexikon zur
Geschichtswissenschaft
in
Deutschland,
Österreich
und der
Schweiz.
Frankfurt/Main
u.a. 1984,
S. 200 f. –
Erich
Wittenberg:
Johannes
Haller, in:
Historisk
Tidskrift
68, 1948, S.
54-57
[Nachruf]. –
Reinhard
Wittram:
Erinnerungen
an Johannes
Haller, in:
Die Welt als
Geschichte
10, 1950, S.
67-70
[Nachruf]. –
(Allgemeine
Literatur)
Erik
Amburger:
Gießen,
Rußland und
die
Universität
Dorpat, in:
Nachrichten
der
Giessener
Hochschulgesellschaft
32, 1963, S.
225-231. –
Heinrich
Dannenbauer/Fritz
Ernst
(Hrsg.): Das
Reich. Idee
und Gestalt.
Festschrift
für Johannes
Haller. Zu
seinem 75.
Geburtstag.
Stuttgart
1940. –
Bernd
Faulenbach
(Hg.):
Geschichtswissenschaft
in
Deutschland.
Traditionelle
Positionen
und
gegenwärtige
Aufgaben.
München
1974. – ders.:
Ideologie
des
deutschen
Weges. Die
deutsche
Geschichte
in der
Historiographie
zwischen
Kaiserreich
und
Nationalsozialismus.
München
1980. –
G[eorge]
P[eabody]
Gooch:
Geschichte
und
Geschichtsschreiber
im 19.
Jahrhundert.
Frankfurt/Main
1964 [zuerst
engl. 1913].
– Hans Georg
Gundel: Die
Geschichtswissenschaft
an der
Universität
Gießen im
20.
Jahrhundert,
in:
Ludwigs-Universität.
Justus
Liebig-Hochschule
1607-1957.
Festschrift
zur
350-Jahrfeier.
Gießen 1957,
S. 222-252.
– Georg G.
Iggers:
Deutsche
Geschichtswissenschaft.
München 1971
[TB; zuerst
engl. 1968].
– Hans
Conrad Peyer:
Der
Historiker
Eduard
Fueter
(1876-1928).
Leben und
Werk. Zürich
o.J. [1982].
– Karl
Ferdinand
Werner: Das
NS-Geschichtsbild
und die
deutsche
Geschichtswissenschaft.
Stuttgart
u.a. 1967.
Der
Verfasser
dankt dem
Universitätsarchiv
Tübingen für
Auskünfte
aus der
Personalakte
Johannes
Haller (UAT
126/241).
Johannes
Schellakowsky