Die Werke
Gerharts
Hauptmann
reiften aus
den
Spannungen
seiner
Persönlichkeit,
aus einer
selbstdurchlebten
Problematik,
der es um
Lebensgestaltung,
um den Kampf
der inneren
Mächte, um
das Leiden,
Mitleiden
und
Sicherlösen
ging. Aus
dem
Innenraum
erfahrener,
durchstandener
und
durchlittener
Schicksale
geht eine
dichterische
Schöpfung
hervor, die
nicht
unbedingt
getreu
naturalistisch
sein, wohl
aber das
Elend und
Leiden
erniedrigten
Menschseins
aussprechen
wollte.
Hauptmann
gestaltete
nicht der
objektiven
Feststellung
und nicht
allein des
sozialen
Mahnrufs
wegen,
sondern in
ihm wirkte
die
Erfahrung
menschlicher
Abgründigkeit
und
chthonischer
Schicksalhaftigkeit,
das Erlebnis
einer
tragische
Allmacht:
„Dichten ist
ein großes
Erleiden.“
Seine
Wurzeln –
gerade als
Schlesier –
reichen
zurück bis
in Barock.
Die
Unbegreiflichkeit
des
menschlichen
Mysterium
überhaupt,
die Suche
nach dem
Mysterium,
die
quälerische
Innerlichkeit
und
schöpferische
Dämonie sind
seine
stärksten
Wesenszüge.
Er ist
(obgleich
man dies
immer wieder
versuchte)
nicht mit
Goethe zu
vergleichen;
sondern er
war der
stets
Ungeformte,
immer
Unvollendete,
der Magier
seiner
eigenen
Seele, der
eruptiv,
zerquält und
verzückt
hervorbrechende
Elementargestalter,
ebenso
realistisch
wie
visionär,
ebenso
sinnlich wie
phantastisch,
hingegeben
der
Radikalität
des
Betrachtens
und
Erfassens
und der
Bereitschaft
des Erlebens
und
Miterlebens.
Sein Werk
läßt sich
nicht allein
unter dem
Begriff des
Naturalismus
und auch
nicht unter
späteren
literarischen
Kategorien
zusammenfassen.
Hauptmann
war in einen
verzweiflungsvollen
Mystizismus
verstrickt
(der sich
etwa mit dem
theosophischen
Erschrecken
der frühen
Expressionisten,
namentlich
Georg Heyms,
vergleichen
läßt).
Erkennbar
sind
Übereinstimmungen
mit der
Mystik Jakob
Böhmes und
dem
realistischen
Skeptizismus
Georg
Büchners.
Das zentrale
Motiv ist
das Gewahren
der
„schwarzen“
Gottheit,
das Erahnen
furchtbarer
Naturgesetze,
– ein
religiöser
Pessimismus,
der mit
wesentliche
Tendenzen
der modernen
Literatur
übereinstimmt.
Der
Ausgangspunkt
war der
literarische
Umbruch, den
der
Naturalismus
vollzog.
Der Mensch –
als
Einzelwesen
und in der
Masse –
steht in
einem Ringen
um Existenz,
um einen
festen
Standort der
Werte, um
das
Bewußtsein
eines
erfüllten
Lebens und
dessen
materielle
Sicherheit,
in einem
Ringen nicht
nur um
soziale,
sondern mehr
noch um
geistige,
ethische,
religiöse,
geschichtliche
Daseinsgehalte.
Die
Betrachtung
des Milieus
und der
Vererbung
allein
genügten
nicht, in
ihn und sein
Verhalten zu
verstehen.
1889
erschien auf
der
zensurfreien
Bühne des
Berliner
Lessingtheaters
Hauptmanns
erstes
Schauspiel:
„Vor
Sonnenaufgang.“
Inmitten
einer durch
Schnaps und
Sexualität
gänzlich
verlotterten
Bauernfamilie
bewahrt sich
allein die
Tochter
Helene, die
bei den
Herrnhutern
aufgewachsen
ist, die
innere
Reinheit.
Aus der
Familienüberlieferung
(sein Vater
war
Gasthofbesitzer
in Bad
Salzbrunn im
Waldenburger
Bergland)
erfuhr der
junge
Hauptmann
vom
Hungeraufstand
der
schlesischen
Leinwandweber
im Jahre
1844. „Die
Weber“
(1892) sind
– in einem
naturalistischen
Reportagestil,
der das
Geschehen
ohne Helden,
ohne Pathos
und ohne
eine
abstrakt
konzipierte
Menschheitsidee
auf die
Bühne stellt
– eine
Tragödie der
zerstörten
Humanität.
Ähnliches
geschieht im
Schauspiel
„Florian
Geyer“
(1896): Der
Schwarze
Ritter des
deutschen
Bauernkrieges
beschwört
vergebens
seine
Rebellenhaufen,
Einheit und
Mäßigung zu
bewahren. Er
ist der
Idealist für
die Sache
des Rechts,
aber ihn
tötet ein
Schuß aus
dem
Hinterhalt.
– „Der
Fuhrmann
Henschel“
(1898)
zerbricht an
seiner
eigenen
Gutmütigkeit,
die der
Niedertracht
seiner Frau,
seiner
ehemaligen
Magd, nicht
gewachsen
ist.
„Michael
Kramer“
(1900), ein
mittelmäßig
begabter
Maler,
überwirft
sich mit
seinem
hochtalentierten,
aber
charakterlich
verkommenen
Sohn und ist
außerstande,
ihn vom
Selbstmord
abzuhalten.
– „Rose
Bernd“
(1903), die
Kindsmörderin,
ist
vergewaltigt,
erpreßt,
gedemütigt
worden. – In
dem
Mietskasernen-Drama
„Die Ratten“
(1911)
kämpft das
Dienstmädchen
Piperkarcka
vergebens um
die Liebe
ihres
Verführers
und um den
Besitz ihres
heimlich
geborenen
Kindes, das
sie der
Mutter John,
der Frau
eines
Maurers,
anvertraut
hat. In der
Novelle
„Bahnwärter
Thiel“
(1888) wird
der
gutherzige,
besinnliche
Mann zum
Mörder an
seiner Frau,
als durch
ihre bewußte
Unachtsamkeit
sein Sohn
aus erster
Ehe vom
Schnellzug
überfahren
wird.
Barocke
Vanitas-Stimmung
und die
Hoffnung
mittelalterlicher
Christus-Mystik
schwingen
mit in der
Suche nach
Erlösung. Es
ist die
reine
Legendenwelt
bewahrter
Frömmigkeit,
die im Bilde
Christi und
in der Musik
der Engel
sich über
die
Nichtigkeit
des
Irdischen
legt. Am
Schluß steht
allerdings
das
Eingeständnis
von der
Undurchsichtigkeit
des Todes.
In „Hanneles
Himmelfahrt“
(1893)
erleben wir
den
Fiebertraum
eines
kleinen
mißhandelten
Mädchens,
das
Selbstmord
begehen
wollte und
nun todkrank
auf einer
Pritsche im
Armenhaus
liegt. In
der Agonie
entfaltet
sich ein
visionäres
Himmelsreich;
die Gestalt
des
geliebten
Lehrers
Gottwald
vereinigt
sich mit
Christus;
Hannele
erschaut mit
kindlicher
Vorstellung
das
Paradies,
sieht sich
als Heilige
und
Auserwählte.
Aus der
Verinnerlichung
des
naturalistischen
Menschenbildes
sind auch
Hauptmanns
Komödien zu
verstehen,
deren
Personen –
wie in den
tragischen
Dramen – die
Umstände von
Erbschicksal
und Milieu
nicht nur
hinnehmen,
sondern sich
mit ihnen
auseinandersetzen,
sie zu
überwinden
trachten.
Das Element
der
Überwindung
ist hier der
Humor, der
groteske
Humor des
menschlichen
Widerstandes
gegen das
Schicksal.
Aus Ernstem
und
Tragischem
geht das
Heitere
hervor; die
Komödie ist
gleichsam
eine
„überwundene
Tragödie“.
Die Art, wie
sich der
Mensch gegen
seine
Armseligkeit
auflehnt,
sein Einsatz
an List und
Verschlagenheit,
sein gegen
das
Schicksal
sich
anstemmendes
verwegenes
Dennoch
schaffen
eine
komische
Situation,
die hart an
der Grenze
der Tragik
steht. Eine
vergleichbare
Auffassung
des
Tragikomischen
zeigte sich
bereits bei
Kleist.
Aus den
Erlebnissen
seiner
Studienzeit
an der
Breslauer
Kunstschule
(Hauptmann
wollte
zunächst
Bildhauer
werden)
schuf er die
Figur des
„Kollegen
Crampton“
(1892),
eines durch
den Alkohol
heruntergekommenen
Künstlers,
der, als ihm
der Verlobte
seiner
Tochter
wieder ein
Atelier
einrichtet,
zumindest
das
Versprechen
abgibt,
ernsthaft
ans Werk zu
gehen.
Wirkungsvoller
ist die
Gestalt der
Mutter
Wolffen im
„Biberpelz“
(1893), denn
ihr Kampf
gegen die
Macht der
Verwahrlosung
ist ebenso
heroisch wie
komisch,
ebenso
ehrlich wie
listig, in
jeder
Hinsicht
aber von
zäher,
unbändiger
Vitalität.
Trotz der
Einsicht in
menschliche
Ohnmacht
stellte
Hauptmann an
seine
Menschen die
Forderung,
den Zwang
des
Schicksals,
Armut,
Elend, aus
sich selbst
heraus zu
bewältigen:
sei es durch
reale
Handeln oder
durch
Weckung
einer
illusionären
Traumwelt.
In der
Komödie
„Schluck und
Jau“ (1900)
träumen sich
zwei Land
Streicher in
die
fürstliche
Sphäre eines
Schlosses
hinein und
nehmen, am
Straßenrand
aufwachend,
einen Rest
Illusion mit
auf den Weg.
Derartige
Parallelität
von
Wirklichkeit
und Traum
(vergleichbar
mit dem
Doppelspiel
in „Hanneles
Himmelfahrt“)
war Ausdruck
einer
allmählichen
Trennung vom
Naturalismus.
Die
entscheidende
Kraft war
für
Hauptmann
die
Mächtigkeit
des Gefühls.
Es ging ihm
weit weniger
um die
Darstellung
des
nichtswürdigen
Menschendaseins
als um die
Aufspürung
untergründiger,
schicksalhafter,
letztlich
theonomer
Gewalten,
der
Ursprungsgewalten
des
Tragischen
überhaupt.
Daraus
erklärt sich
sein inniges
Verhältnis
zum
Sektierertum,
zur Orphik
und barocken
Mystik. Die
Gesamtheit
eines
elementaren
Emotionalismus
überwand
jedwede
programmatische
Vordergründigkeit.
In dem
Märchenspiel
„Und Pippa
tanzt!“
(1906)
versucht der
in
unterirdische
Finsternis
verbannte
Huhn (ein
„ungeschlachter
Riese“, ein
„schwarzes
Bündel
Mordlust“),
von der
Lichtgestalt
der Pippa,
einem von
ihm
geschaffenen
Traumbild,
erlöst zu
werden. – Im
Roman „Der
Narr in
Christo
Emanuel
Quint“
(1910) will
ein
redlicher,
die
Verworfenheit
der Menschen
anprangernder
Prediger
Gott
herbeirufen;
in seinem
„Christuswahn“
verkündet er
eine Einheit
von Gott und
idyllischer
Natur; aber
er wird von
einer
Schneelawine
verschüttet.
In der
Erzählung
„Der Ketzer
von Soana“
(1918)
widersetzt
sich ein
katholischer
Priester der
christlichen
Heilslehre,
flüchtet in
eine
entlegene
Bergregion
und gibt
sich dem
erotisch-erdhaften
Zauber eines
Hirtenmädchens
hin. – Im
Legendenspiel
„Kaiser
Karls
Geisel“
(1908) läßt
sich der
fränkische,
dem
Christentum
verpflichtete
Kaiser mit
einem
heidnischen
Mädchen ein.
Zwar erträgt
er es, daß
der Priester
Ercambald
sie töten
läßt, aber
er kommt von
dem
„Drudenzauber“
des Mädchens
nicht los.
Das Drama
„Indipohdi“
(1920) geht
z.T. auf
buddhistische
Anschauungen
zurück. Der
auf einer
pazifischen
Insel
gelandete
Fürst
Prospero
wird von der
Priesterin
Tehura in
ein
Mysterium
des
Nichtwissens
eingeweiht,
in eine
„bewußtlose“
Vorstellung,
daß das
„Nichts“
zugleich
„alles“ sei.
Um sich mit
der
undurchschaubaren
Gottheit zu
verbinden,
tötet er
sich. Die
mystische
Unio ist
auch das
Endmotiv im
Epos „Till
Eulenspiegel“
(1928). Der
Magier und
Gaukler
Till, der
das
zerrüttete
Nachkriegsdeutschland
durchstreift,
zweifelt an
der
Erlösungskraft
des
Christentums.
Als
orphischer
Wanderer
dringt er in
ein
„vorchristliches“
Jenseits
ein. In
arkadischen
Gefilden
begegnet er
Helena; in
der
abgründigsten
Region des
Orkus erlebt
er die
Chaosmacht
des Saturn.
Blindlings
(„geschlossenen
Lides“)
vertraut er
sich dem
Gott der
„Flamme“ an,
Dionysos,
einer
komplementären
Gottheit,
die Segen
spendet und
Zerstörung
verursacht.
Hauptmann
befaßte sich
sehr
intensiv
(bereits
während
seiner
Griechenland-Reise
1907) mit
der
attischen
Tragödie;
sie erschien
ihm als
„Opferhandlung“,
als
„schaudernde
Anerkennung
unbeirrbarer
Blutbeschlüsse
der
Schicksalsmächte“.
Ebenso wie
Nietzsche
und Jacob
Burckhardt
lehnte er
die
„klassische“
Auffassung
vom
„apollinischen“
Wesen des
Griechentums
ab. In
seiner
Atriden-Tetralogie
(„Iphigenie
in Delphi“;
„Iphigenie
in Aulis“;
„Agamemnons
Tod“;
„Elektra“,
1941–47)
sind es vor
allem Götter
und
dämonische
Gewalten,
die das
Unheil
auslösen und
vollenden.
Hauptmann
widersprach
der
Goetheschen
Version,
indem er
sich auf
Aischylos
berief.
Zudem
scheint es
seine
Absicht
gewesen zu
sein, das
Chaos im
NS-Reich als
schicksalhaftes
Verhängnis
zu erklären.
Hauptmanns
Einstellung
zum
Nationalsozialismus
war
zwiespältig.
Obgleich er
sich
eindeutig
zur Weimarer
Republik
bekannt
hatte,
emigrierte
er nicht.
„Ich gehe
nicht ins
Ausland, da
ich ein
alter Mann
bin und, an
meine Heimat
gebunden,
nur hier
schaffen
kann.“ Unter
bitteren
Schmerzen
erlebte er
den
Zusammenbruch
Deutschlands.
„Ich stehe
mit einem
Vermächtnis
vor Gott,
das leider
machtlos ist
und nur aus
dem Herzen
kommt: es
ist die
Bitte, Gott
möge die
Menschen
mehr lieben,
läutern und
klären zu
ihrem Heil
als bisher.“
Er starb –
ein Jahr
nach der
russischen
und
polnischen
Besetzung
Schlesiens –
in seinem
Haus
Wiesenstein
im
Riesengebirge.
Bestattet
wurde er auf
der
Ostseeinsel
Hiddensee,
wo er viele
Sommermonate
verbracht
hatte.
Werke:
Romane,
Erzählungen,
Epen:
Promethidenlos
85; Der
Apostel, 92;
Bahnwärter
Thiel, 92;
Der Narr in
Christo
Emanuel
Quint, 1910;
Atlantis,
12;
Lohengrin,
13; Parsival,
14; Der
Ketzer von
Soana, 18;
Anna, 21;
Phantom, 23;
Die Insel
der großen
Mutter, 24;
Fasching,
25; Die
blaue Blume,
27; Des
großen
Kampffliegers,
Landfahrers,
Gauklers und
Magiers Till
Eulenspiegel
Abenteuer,
Streiche,
Gaukeleien,
Gesichte und
Träume, 28;
Wanda (Der
Dämon), 28;
Der Baum von
Gallowayshire,
29; Buch der
Leidenschaft,
30; Die
Spitzhacke.
Ein
phantastisches
Erlebnis,
30; Die
Hochzeit auf
Buchenhorst,
32; Das
Meerwunder,
34; Im
Wirbel der
Berufung,
36; Mary,
39; Der
große Traum,
42; Der
Schuß im
Park; Der
neue
Christophorus,
43; Mignon,
47;
Winckelmann.
Das
Verhängnis
(vollendet
u. hg. v. F.
Thiess), 54.
– Dramen:
Vor
Sonnenaufgang,
1889; Das
Friedensfest,
90; Einsame
Menschen,
91; De Waber
(Dialektausgabe),
92; Die
Weber, 92;
College
Crampton,
92; Der
Biberpelz,
93; Hannele
Matterns
Himmelfahrt,
93;
Neufassung
als: Hannele.
Traumdichtung
in 2 Tln.,
94 und:
Hanneles
Himmelfahrt,
96; Florian
Geyer, 96;
Die
versunkene
Glocke, 97;
Fuhrmann
Henschel,
98; Helios
(Fragment),
99; Schluck
und Jau,
1900;
Michael
Kramer, 00;
Der rote
Hahn, 01;
Der arme
Heinrich,
02; Rose
Bernd, 03;
Elga, 05;
Und Pippa
tanzt, 06;
Hirtenlied
(Fragment),
06; Die
Jungfern vom
Bischofsberg,
07; Kaiser
Karls
Geisel, 08;
Griselda,
09; Die
Ratten, 11;
Gabriel
Schillings
Flucht, 12;
Festspiel in
deutschen
Reimen, 13;
Der Boden
des
Odysseus,
14;
Winterballade,
17; Der
weiße
Heiland, 20;
Indipohdi,
21; Peter
Brauer, 21;
Veland, 25;
Dorothea
Angermann,
26; Till
Eulenspiegel,
27;
Shakespeares
tragische
Geschichte
von Hamlet,
Prinzen von
Dänemark,
30; Spuk
(Die
schwarze
Maske,
Hexenritt),
30; Vor
Sonnenuntergang,
32; Die
goldene
Harfe, 33;
Hamlet in
Wittenberg,
35; Das
Hirtenlied
(Fragment),
35; Die
Tochter der
Kathedrale,
39; Ulrich
von
Lichtenstein,
39;
Atriden-Tetralogie;
Iphigenie in
Delphi, 41,
Iphigenie in
Aulis, 44,
Agamemnons
Tod.
Elektra, 48;
Magnus
Garbe, 42;
Der Dom
(Fragment),
42; Die
Finsternisse,
47; Galahad
oder Die
Gaukelfuhre
(Fragmente),
49; Herbert
Engelmann
(vollendet
von C.
Zuckmayer).
52. – Lyrik:
Liebesfrühling
1881; Das
bunte Buch,
88; Sonette,
1921; Neue
Gedichte,
46;
Schlafende
Feuer, 59. –
Essays,
Tagebücher,
Reden
Autobiographie,
Briefe:
Griechischer
Frühling,
08; Deutsche
Wiedergeburt,
21; Rußland
und die Welt
(mit F.
Nansen u. M.
Gor'kij),
22;
Ausblicke,
24; Drei
deutsche
Reden, 29;
Um Volk und
Geist, 32;
Gespräche,
32; Das
Abenteuer
meiner
Jugend, 37;
Die Kunst
des Dramas,
63; G. H.
und I.
Orloff, 69;
Italienische
Reise 1897,
76; Diarium
1917–1933,
80;
Notizkalender
1889–91, 82;
G.H./Ludwig
von Hofmann,
Briefwechsel
1894–1944,
83. –
Sammel- und
Werkausgaben:
Gesammelte
Werke, 6
Bde. 06;
Gesammelte
Werke,
Volksausgabe
in 6 Bdn,
12;
Gesammelte
Werke, 8
Bde, 21;
Gesammelte
Werke, 12
Bde, 22; Das
dramatische
Werk, 32;
Das epische
Werk, 35;
Ährenlese
(Kleinere
Dichtungen),
39; Das
gesamte
Werk,
Ausgabe
letzter
Hand, Abt.
I, 17 Bde,
42;
Ausgewählte
Dramen, 4
Bde, 52;
Ausgewählte
Prosa, 4
Bde, 56;
Früheste
Dramen, 62;
Sämtliche
Werke in 10
Bdn (Centenarausgabe),
62ff., Die
großen
Dramen, 65;
Die großen
Beichten,
66; Die
großen
Erzählungen,
67; Die
großen
Romane, 68;
Verdüstertes
Land
(Gedichtauswahl),
71.
Lit.:
P.
Schlenther,
131922;
P. Fechter,
1922; H. v.
Hülsen, 1927
u. 1932; W.
Milch, 1932;
E.
Sulger-Gebing,
41932;
G.H., Stud.
z. Werk u.
Persönlichk.,
1942; W.
Ziegenfuß,
1948; C.F.W.
Behl, 1948;
J. Gregor,
1951; F.A.
Voigt,
31953;
H.F. Garten,
Cambr. 1954;
R. Fiedler,
D. späten
Drr. H.s.,
1954; M.
Sinden, G.H.,
The Prose
Plays,
Toronto
1957; C.F.W.
Behl, F.A.
Voigt,
Chronik v.
H.s. Leben
u. Schaffen,
21957;
K.L. Tank,
1959; P.
Fechter,
1961; F. W.
J. Heuser,
1961; K.S.
Guthke,
1961; R.
Michaelis,
D. schwarze
Zeus, 1962;
E. Ebermayer,
Bb. 1962; J.
Seyppel,
1962; J.
Amery, 1963;
N.E.
Alexander,
Stud. z.
Stilwandel
i. dram. Wk.
G.H.s, 1964;
F.A. Voigt,
G.H. u.d.
Antike,
1965; H.
Mayer, 1967;
Z. Zygulski,
Bresl.,
21974;
E. Hilscher,
1969; H.
Daiber,
1971; J.
Jofen, Das
letzte
Geheimnis,
1972; S.
Hoefert,
1974; Bibl.:
C. F. Behl
u. F. A.
Voigt:
Chronik von
G. H.s Leben
und
Schaffen,
1957; H. D.
Tschörtner:
G. H. Ein
bibliographischer
Beitrag zu
seinem 100.
Geburtstag,
1962
(Schriftenreihe
der
Literaturarchive,
Heft 10),
Neufassg.
1971; W. A.
Reichart;
G.-H.-Bibl.
(haupts. d.
Sekundärlit.),
1969; S.
Hoefert: G.H.,
1974.
Quelle:
Arno Lubos,
in: H.
Glaser, J.
Lehmann, A.
Lubos, Wege
der
deutschen
Literatur,
Eine
geschichtliche
Darstellung,
Verlag
Ullstein,
Berlin-West,
Neuausgabe
1986.
Arno Lubos