Auf
brandenburgischem
Boden
geboren bei
Crossen an
der Oder, wo
sein früh
verstorbener
Vater
zusätzlich
das Gut
Cossar
besaß, wuchs
der junge
Georg
Wenceslaus
bei seinem
Patenonkel,
dem
Oberforstmeister
Georg von
Knobelsdorff
auf Kunow
und
Bobersdorf
heran. Früh
Soldat
geworden,
holte er
sich bei der
Belagerung
von
Stralsund
1715 in den
nassen
Laufgräben
ein
Lungenleiden,
bewährte
sich und
wurde im
Laufe der
Zeit
Hauptmann.
Dann aber
mußte er den
Dienst
aufgeben.
Zwei
Porträts
sind von ihm
überliefert.
Das erste,
als Offizier
mit Küraß
und
Stulpenhandschuhen,
malte sein
Freund und
Lehrer Pesne.
Es hängt im
Knobelsdorff-Flügel
des
Charlottenburger
Schlosses zu
Berlin. Das
zweite, im
zivilen
Rock, stammt
von Manjoki
aus der
Dresdner
Zeit. Es
befindet
sich im
selben
Gebäude,
sinnvoll
zusammen mit
dem Porträt,
das
Knobelsdorff
von seiner
Sophie-Charlotte
Schöne,
Tochter des
Kastellans
des
Schlosses,
fertigte.
Die Liebe
zwischen
beiden
begann, als
unser
Architekt
den neuen
Flügel dort
1741 bis
1743 baute,
und hielt
ein Leben
lang. Die
beiden
Töchter
wurden durch
König
Friedrich
legalisiert
und haben
gut
geheiratet.
Schon
während
seiner
Dienstzeit
hatte Georg
Wenceslaus
sich
autodidaktisch,
dann
akademisch
bei Lehrern
wie Pesne
und
Wangenheim
weitergebildet,
die Malerei
hatte ihn
zur
Architektur
geführt, so
sieht es
Friedrich,
und das ist
es
vielleicht,
was seinen
Schöpfungen
diese
beschwingte,
ja
malerische
Leichtigkeit
verlieh. Der
auch malend
tätige
Friedrich
Wilhelm I.
wurde
aufmerksam
und
bestimmte
ihn zu dem
Kreis, der
sich nach
Festungshaft
in Küstrin
und
Erweiterung
des
Bewegungsraumes
des
Kronprinzen
um diesen
bildete. Er
wird sich
von
Knobelsdorff
als Offizier
und
Ehrenmann
sicherlich
günstige
Einwirkungen
auf den in
seinen Augen
noch labilen
und
gefährdeten
Sohn
versprochen
haben. Das
ausdrucksvolle
Porträt, das
Knobelsdorff
vom alten
König malte,
ist erhalten
geblieben.
Und
tatsächlich:
Vielseitig
gebildet,
ein Feind
jeder
Schmeichelei
war
Knobelsdorff
dem
lebensjüngeren
Kronprinzen
ein Freund
und
kongenialer
künstlerischer
Berater.
Zuerst
wirkte er in
Neuruppin,
wo Friedrich
Regimentskommandeur
wurde. Noch
heute
erinnert der
von
Knobelsdorff
dicht außen
an der
Stadtmauer
angelegte
Amatheagarten
mit den
Statuen und
dem Pavillon
(er war
damals offen
und das
säulengestützte
Runddach
wurde von
der Figur
des Apoll
gekrönt) an
sein erstes
Wirken für
den
Kronprinzen.
Dann, ganz
ausgeprägt
in
Rheinsberg,
entwickelte
sich
zwischen
Friedrich
und
Knobelsdorff
eine
Freundschaft
und enge
geistige
Gemeinschaft
besonders
auf
architektonischem
und weithin
künstlerischen
Gebiet.
Auslandsreisen,
besonders
nach
Frankreich
und Italien,
weiteten
Knobelsdorffs
Blick. Aus
dem alten
Schloß
entstand
durch
Kemmeter,
dann
wesentlich
durch
Knobelsdorff
das
zauberhafte
Schlößchen.
Fontane und
Tucholsky
rühmen es.
Es ist ein
Anziehungspunkt
seit eh und
je für
Erholungssuchende
und
Kunstfreunde.
Nach einer
Zwischenzeit
als
Sanatorium
für
Diabetiker
(es blieb
zwar unter
Dach und im
Ganzen
erhalten,
erlitt aber
starke
Schäden
durch Einbau
von
Krankenpflegeeinrichtungen,
auch kam es
nicht zu
nötigsten
Bausicherungen,
der
Außenanstrich
hielt nicht)
setzte mit
der
Übernahme
1990 durch
die Stiftung
Preußische
Schlösser
und Gärten
Berlin-Brandenburg
eine
glückliche
Zeit ein.
Sofort
beginnend
mit den
Restaurierungen
und zugleich
Führungen,
so daß die
Besucher die
Fortschritte
verfolgen
können,
ersteht in
engagierter
Arbeit unter
der Leitung
des
“Kastellans”,
also des
Direktors
Dr. Fuchs
und mit
seinen
fachkundigen
Mitarbeiterinnen
und
Mitarbeitern
dieses Juwel
inmitten der
märkischen
Wald- und
Seenlandschaft
wieder.
Ein von
Knobelsdorff
gemaltes
Bild, jetzt
im Schloß,
zeigt die
Situation
vor dem damaligen Ausbau: Mit nur einem Turm und einem Flügel
daran,
gesehen vom
jenseitigen
Ufer des
Grienericksees.
Vorn als
Staffage die
Hofgesellschaft.
Links
sitzend
Knobelsdorff,
zeichnend,
mit Blick
zum Schloß,
neben ihm in
Uniform der
Pioniermajor
Senning,
Friedrichs
Lehrer in
der
Befestigungskunst.
Durch Anlage
des zweiten
Turmes und
Flügels,
Figurenschmuck
und vor
allem die
luftige, die
Türme
verbindende
Kolonnade
hat
wesentlich
Knobelsdorff
dem Schloß
dann die
heitere
Stimmung
verliehen,
die sich
auch in den
von ihm für
Friedrich
und seine
Gemahlin
geschaffenen
Räumen
offenbart
und die das
Leben am
Kronprinzenhof
bestimmte.
In dieser
Atmosphäre
von Geist,
Frohsinn,
Unbeschwertheit
– aber auch
ernster
Arbeit –
entstanden
nun die
gemeinsamen
Planungen,
die
Friedrich
dann in
Berlin, in
Charlottenburg,
in Potsdam
mit
Sanssouci
durch den
bei
Regierungsantritt
1740 zum
“Surintendanten
aller Königl.
Schlösser,
Häuser und
Gärten (und)
Directeur en
chef’ aller
Bauten in
den
sämtlichen
Königl.
Provinzen”
ernannten
und mit
zusätzlichen
Aufgaben
beladenen
Knobelsdorff
aufführen
ließ.
Hatte der
Freundeskreis
geglaubt,
mit dieser
Regierungsübernahme
begänne nun
potenziert
ein
sorgenfreies
Wohlleben,
so hatte er
sich
gründlich
geirrt. Nur
wenige von
dessen
Mitgliedern
behielt der
junge ruhm-
und
tatendurstige
Herrscher in
seinem
Dienst.
Hatte er
sich auf den
Schlachtfeldern
schnell
europäisches
Ansehen
verschafft,
so wollte er
nun auch in
der Baukunst
bestimmend
sein. Nichts
ging ihm
schnell
genug. Er
drängte und
drängte,
setzte kurze
Termine,
ließ sich
sogar zu
brieflichen
Äußerungen
hinreißen
wie: “Faul
ist er wie
ein
Artilleriepferd”
und drohte
den Entzug
von
Vergünstigungen
an. Doch
Knobelsdorff
hält trotz
Überlastung
durch. Er
sucht nicht
das Weite,
wie z.B.
Nahl es tat,
sondern er
bleibt.
In
unwahrscheinlich
kurzer Zeit
entstehen
die
Hauptwerke:
Das
Opernhaus,
zum Teil auf
einem
zugeschütteten
Wallgraben
Unter den
Linden zu
Berlin, die
Planung für
das “Forum
Friderizianum”
ebendort,
die Pläne
für die
katholische
St.
Hedwigs-Kirche,
das Palais
(jetzt
Humboldt-Universität).
Errichtet
wird der
“Neue
Flügel” am
Charlottenburger
Schloß mit
dem
vornehmen
Weißen Saal
(nach dem
Urbild des
Spiegelsaales
in
Rheinsberg)
und der
zauberhaften
Goldenen
Galerie, wo
das Ornament
innen und
die Natur
von draußen
sich
vielfach
widerspiegeln.
Der Umbau
des
Memhardt’schen
Stadtschlosses
in Potsdam
kommt einem
Neubau
gleich mit
seinen
beiden
Säulenkolonnaden
zur Havel
und zum
ebenfalls
umgebauten
Marstall
hin.
Bürgerhäuser
in der
Residenzstadt
entstehen,
vor die
Nikolai-Kirche
(sie brannte
später ab)
wird eine
Fassade nach
dem Vorbild
von Santa
Maria
Maggiore in
Rom gesetzt.
Und
schließlich
krönt ein
Schlößchen
die
Weinbergterrassen
von
Sanssouci.
Schon der
Name ist
eine
Erinnerung
Friedrichs:
1738 hatte
er an
Grumbkow
geschrieben,
er gehe nach
Remusberg
(wie er
Rheinsberg
nannte), es
sei sein
Sans Souci.
(Als die
Stadt
Rheinsberg
1740
abbrannte
– das
Schloß blieb
ebenso wie
die
mittelalterliche
Kirche
erhalten
–,
machte
Knobelsdorff
die Pläne
für den
vollständigen
Wiederaufbau.)
Was über den
Wiederaufbau
der
Knobelsdorffschen
Werke für
Rheinsberg
eingangs
gesagt
wurde, gilt
auch für die
Berliner und
Potsdamer,
soweit sie
nicht, wie
das
Stadtschloß
in Potsdam,
unter
Ulbrichts
Regie (wenn
auch durch
alliierte
Bomben
beschädigt,
aber noch
wiederaufbaufähig)
aus
ideologischen
Gründen
gesprengt
und dem
Erdboden
gleichgemacht
wurden. Sehr
früh hat man
das
beschädigte
Knobelsdorffsche
Opernhaus in
Berlin
wieder
funktionstüchtig
gemacht, in
Charlottenburg
den
ausgebrannten
Knobelsdorff-Flügel
des
Schlosses.
In Potsdam
haben sich
besonders
die Leiter
und
Fachkräfte
der
Schlösserverwaltung
in
schwierigster
Situation um
die
Erhaltung
bemüht.
Beispielhaft
darf hier
der jetzige
Generaldirektor
Professor
Dr.
Giersberg
genannt
werden, der
sich
unermüdlich
einsetzte
und
einsetzt.
Erinnerungen
an
Rheinsberg
sind auch
die von
Friedrich in
Form von
“gezeichneten
Kabinettsordres”
(Tilo
Eggeling)
mit
handschriftlichen
Weisungen
darauf
vorbestimmten
Formen von
Schlößchen
und
Terrassen
von
Sanssouci,
die
Knobelsdorff
dann unter
Berücksichtigung
von Material
und Statik,
äußerer und
innerer
Harmonie
umsetzte.
Bei der weit
geschwungenen
Kolonnade
lesen wir
“Corienthien,
le reste
comme à
Remusberg”
von
Friedrichs
Hand auf der
mit
fliegender
Feder
hingeworfenen
Skizze.
Erinnerungen
sind auch in
dieser
Rheinsberg
so ähnlichen
Wald- und
Seenlandschaft
die runde
Bibliothek
in Gedanken
an das
Turmzimmer
in
Rheinsberg
und das Tor
in der
Hauptallee
mit zwei
hohen, aus
kannelierten
Säulen
gebildeten
Pfeiler mit
großen Vasen
darauf.
Flora und
Pomona aber
treten in
Sanssouci
viel
lockerer
gekleidet
auf als die
ernsten
Figuren in
Rheinsberg.
Das Rokoko
nimmt eben
die
Mythologie
spielerisch
und nicht
mehr ernst.
So auch bei
den beiden
Sphyngen am
Fuße der
Seitenallee,
die hoch zum
Schloß
führt: Sie
versehen
nicht mehr
das
Wächteramt
wie in
Rheinsberg,
sondern
lassen sich
durch munter
zausende
Putten
ablenken.
Das alles
deutet
Friedrichs
Sehnsucht
nach der
unbeschwerten
Zeit in
Rheinsberg
an,
angesichts
der immer
stärker
empfundenen
Last der
Regierung
und der
Kriege.
Doch schon
als ganz
junger
Kronprinz –
vom Vater
mit dem Tode
bedroht und
im Kriege
mehrmals von
diesem
berührt –
denkt der
König auch
an die
Zukunft. Er
läßt die
Gruft bei
den Gräbern
seiner Hunde
oben auf der
Terrasse
ausheben und
gibt genaue
Anweisungen
für seine
Beisetzung,
wie schon
vorher für
Rheinsberg.
Die Nachwelt
setzt sich
darüber
hinweg,
bettet ihn
neben seinem
Vater in der
Garnisonkirche.
Erst nach
langen
Umwegen wird
seinem
Wunsch Folge
geleistet
und er in
seinem Sarg
am 17.
August 1991,
von der Burg
Hohenzollern
überführt,
in der Gruft
beigesetzt.
Die
Bedingung
des
königlichen
Hauses, erst
müsse
Deutschland
in Frieden
und Freiheit
wiedervereinigt
sein, war
wenigstens
teilweise
erfüllt.
Trotzdem
blieb es
angesichts
des
öffentlichen
Interesses
nicht dabei,
daß dem Sarg
“nachts,
beim Schein
einer
Laterne”
niemand
folgen
sollte; die
Beisetzung
wurde
feierlich
gestaltet
und
zahlreich
besucht.
In Sanssouci
damals
hatten sich
die Wolken,
die langsam
über dem
Verhältnis
zwischen
Bauherr und
Baumeister
aufgezogen
waren,
verdichtet.
Knobelsdorff
wollte das
Schlößchen,
damit es von
unten
gesehen
nicht so
gedrückt
aussehe, auf
ein Podest
stellen und
unterkellern.
Friedrich
lehnte ab.
Er wollte
aus den
damaligen
Fenstertüren
unmittelbar
auf die
Terrasse in
seinen
Garten
gelangen.
Ahnte er
schon die
spätere
Gebrechlichkeit?
Er hat sich
durchgesetzt,
sich das mit
Erkältungen
erkauft, und
seither
zieht die
Feuchtigkeit
ins
Mauerwerk,
das aber
heute noch
die
Original-Bausteine
hat.
Knobelsdorff
widmet sich
nun der
Ausgestaltung
des
Tiergartens
in Berlin
aus einem
wilden
Jagdgebiet,
wo die
Berliner,
wie
Friedrich
rühmt, nun
Natur und
Kunst
genießen
können. Auch
andere
Pläne, wie
beispielsweise
zum Neubau
des Dessauer
Schlosses
und eines
Flügels des
Zerbster,
stammen von
ihm. Mit
seiner
Sophie-Charlotte
wohnt er im
Tiergarten
in der
Meierei,
etwa dort,
wo jetzt das
Schloß
Bellevue
steht. Die
Decke des
Schlafzimmers
hat ihm sein
Freund Pesne
mit Putten
ausgemalt.
Ein
Versöhnungsversuch
Friedrichs
schlägt
fehl. Er
kann es
nicht
lassen,
Knobelsdorff
– den er
nach
Sanssouci
eingeladen
hatte – zu
reizen,
woraufhin
dieser
abreist.
Erst auf dem
Sterbebett
kann er im
Alter von
nur 54
Jahren
seinem König
danken für
alle
Wohltaten;
er
unterzeichnet
mit
zitternder
Hand, der
Hand, die
einst in
kurzer Zeit
so
harmonische
Bauten und
Gärten
entworfen
und
internationale
Anerkennung
erhalten
hatte.
Der König
widmet ihm
eine zu
Herzen
gehende,
rühmende
Eloge und
läßt sie in
der Akademie
der
Wissenschaften
vortragen.
Wenn wir
darin lesen
“er,
Knobelsdorff,
liebte die
Wahrheit und
glaubte, sie
kränke
niemanden”,
dann können
wir wohl
einem
zweiten
Grund für
die
zunehmende
Spannung
zwischen den
beiden
großen
Geistern auf
die Spur
kommen.
Friedrich,
so der
französische
Gesandte,
versuchte,
die Menschen
zu bewegen,
seinen
Willen zu
tun. Er
setzte dabei
sein
ausdrucksvolles
Auge und
seine leise,
“betörende”
Stimme ein.
Hatte er
aber
jemanden so
weit
gebracht, so
verachtete
er ihn.
Knobelsdorff
hat sich
nicht
gebeugt, und
Friedrich
hat ihn
nicht
verachtet –
aber der
König fühlte
sich gestört
und entzog
sich ihm.
Friedrichs
Eloge
schließt
(aus dem
Französischen
übersetzt):
“Knobelsdorff
erwarb sich
durch seinen
lauteren und
rechtschaffenen
Charakter
allgemeine
Hochachtung...
Er förderte
die Talente,
liebte die
Künstler und
ließ sich
lieber
suchen, als
daß er sich
vordrängte.
Vor allem
muß zu
seinem Lobe
gesagt
werden, er
verwechselte
nie
Wetteifer
mit Neid,
Gefühle, die
sehr
verschieden
sind, und
die zu
unterscheiden
man den
Künstlern
und
Gelehrten zu
ihrer
eigenen Ehre
und Ruhe und
zum Wohle
der
Gesellschaft
nie genug
anraten
kann.” Am
18.
September
1753 wird
Knobelsdorff
in den
Gewölben der
Deutschen
und Neuen
Kirche auf
dem
Gendarmenmarkt
zu Berlin
beigesetzt,
betrauert
von allen
Kunstfreunden.
Vier Jahre
später
bettet man
seinen
Freund
Antoine
Pesne neben
ihn, obwohl
er
katholisch
ist. Als man
1881 die
Kirche
umbaute und
Platz für
eine Heizung
benötigte,
wurden die
Gebeine
beider auf
dem Friedhof
an der
Blücherstraße
südlich des
Halleschen
Tores
bestattet.
Bei einer
Gedenkfeier
am 20.
Oktober 1934
an dem durch
Marmortafel
und Urne
tragenden
Putto
gekennzeichneten
Grab hatten
sich
zahlreiche
Verehrer der
großen
Künstler
eingefunden,
auch 16
Vettern und
Kusinen
Knobelsdorff.
Je ein
Vertreter
der
Bauakademie
und der
Akademie der
Künste
legten
Kränze
nieder.
“Auch wir
ehrten”, so
schreibt der
Vater des
Verfassers
vorliegenden
Aufsatzes,
Hans-Caspar
v. K.-B.,
der als
langjähriger
Schatzmeister
des
Familienverbandes
die
Ansprache
hielt, im
Familienbericht
1934,
“unseren
Baumeister
durch
Niederlegen
eines
Kranzes mit
Schleife in
unseren
Wappenfarben
Blau-Weiß-Rot
mit der
Aufschrift
‘Die Familie
von
Knobelsdorff
ihrem Ahn’”.
Bomben des
Zweiten
Weltkrieges
zerstörten
das Grab.
Heute
erinnert ein
schlichter
marmorner
Gedenkstein
an die
beiden
großen
Künstler und
Freunde.
Werke:
Im Text
genannt. –
Die
Dedikationsmappe
für den
König “Plans
de la Maison
de l'Opera
construite à
Berlin L’An
1743”. – Zu
ersehen
außerdem bei
T. Eggeling
(siehe Lit.)
1987, S. 105
f.
Werkverzeichnis
für Berlin;
T. Eggeling
1980, S.
180-184
Auszug aus
dem
Inventar des
Schlosses
Rheinsberg
1742, S.
185-191
Katalog der
Zeichnungen
K’s mit
Aufbewahrungsorten
Kupferstichkabinett,
Kunstbibliothek
u.
Plankammer
Schloß
Charlottenburg
in Berlin,
sowie
Plankammer
Potsdam-Sanssouci,
S. 203 f.
tabellarischer
Lebenslauf
K’s.
Lit.:
F.
Benninghoven,
H.
Börsch-Supan,
I.
Gundermann:
Friedrich
der Große.
Ausstellung
des Geh.
Staatsarchivs
Preuß.
Kulturbesitz
anläßl. d.
200.
Todestages
König
Friedrich
II. von
Preußen.
Berlin 1996,
S. 32, 39
f., 51 f.,
61, 128
f.-145. – T.
Eggeling:
Beiträge zur
Baugeschichte
von Schloß
Rheinsberg.
Der Umbau
des
märkischen
Adelssitzes
zur Residenz
des
Kronprinzen
Friedrich.
In:
Schlösser-Gärten-Berlin.
Martin
Sperlich zum
60.
Geburtstag,
S. 90-120.
Berlin 1979.
– Friedrich
Franz Graf
von Westarp:
Knobelsdorffs
Rheinsberger
Werk
(Diss.),
Würzburg
1929. – T.
Eggeling:
Georg
Wenceslaus
von
Knobelsdorff.
In: W. Ribbe/W.
Schäche
(Hrsg.):
Baumeister.
Architekten.
Stadtplaner.
Biographien
zur
baulichen
Entwicklung
Berlins.
Historische
Kommission
zu Berlin.
Berlin
(1987), S.
83-106. – T.
Eggeling:
Studien zum
friderizianischen
Rokoko.
Georg
Wenceslaus
von
Knobelsdorff
als
Entwerfer
von
Innendekorationen.
Berlin 1980.
– H.J.
Giersberg: –
Friedrich
als Bauherr.
Studien zur
Architektur
des 18.
Jahrhunderts
in Berlin
und Potsdam,
[Ost-]Berlin
und Berlin
1986 (bearb.
und ergänzte
Diss. von
1975). – H.J.
Giersberg
und H.
Schlaebe:
Die Bauten
des 18.
Jahrhunderts
im Park von
Sanssouci.
Potsdam-Sanssouci
1969. –
Gustav
Berthold
Volz: Das
Sanssouci
Friedrichs
des Großen,
Berlin 1926.
–
Jahresberichte
des v.
Knobelsdorff’schen
Familienverbandes.
Mehrere
Aufsätze,
seit 1872. –
W. von
Knobelsdorff:
Zur
Geschichte
der Familie
von
Knobelsdorff.
5. Heft.
(Biographie
G.W. v.K.),
Berlin 1859.
– B. von
Knobelsdorff-Brenkenhoff:
Georg
Wenceslaus
von
Knobelsdorff.
Baumeister
und Freund
Friedrichs
des Großen –
heute. Bonn
1973. – M.
Kühn: Georg
Wenceslaus
von
Knobelsdorff.
Gedächtnisschau.
Berlin 1953.
– H.G.
Kupsch:
Rheinsberg.
Leipzig
1960. – W.
Kurth:
Sanssouci.
Seine
Schlösser
und Gärten.
Berlin 1971.
– G. von
Lorck:
Preußisches
Rokoko.
Oldenburg/Hamburg
1964.
Bild:
Nach Adolph
von Menzel.
Benno
von
Knobelsdorff-Brenkenhoff