Mit der
Vertreibung
aus der
Heimat kam
Franz
Neubauer
nach Bayern,
wo er in
Wasserburg
am Inn das
Abitur
ablegte. Ab
1949
studierte er
an der
Universität
München
Rechtswissenschaft.
Nach
Ablegung der
2.
juristischen
Staatsprüfung
trat er in
die
Bayerische
Finanzverwaltung
ein und war
an den
Finanzämtern
Traunstein,
München Land
und
Rosenheim
tätig.
Außerdem
wirkte er
als
Lehrbeauftragter
an der
Landesfinanzschule
in
Herrsching.
Von 1967 bis
1970 war er
Referent für
Gemeindefinanzen
im
Bayerischen
Finanzministerium.
In diese
Zeit fiel
die
Gemeindefinanzreform
und die
Umstellung
des
kommunalen
Finanzausgleichs
in Anpassung
daran. Die
Jahre
zwischen
1967 und
1977 füllte
auch eine
umfangreiche
Vortragstätigkeit
bei der
Hanns-Seidel-Stiftung
zu kommunal-
und
finanzpolitischen
Themen.
1970 zog
Neubauer für
die CSU als
Abgeordneter
des
Wahlkreises
Rosenheim in
den
Bayerischen
Landtag ein.
In den
Jahren 1970
bis 1977 war
er Mitglied
des
Haushaltsausschusses
des
Bayerischen
Landtages.
Als
Ministerpräsident
Alfons
Goppel 1977
sein
Kabinett
umbildete,
berief er
Neubauer als
Staatssekretär
ins
Justizministerium.
Von November
1978 bis
Juli 1984
war er als
Staatssekretär
im
Bayerischen
Staatsministerium
des Innern
tätig, auch
als
Vorsitzender
der dem
Ministerpräsidenten
Franz Josef
Strauß
unmittelbar
unterstehenden
Kommission
für den
Abbau von
Staatsaufgaben
und für
Verwaltungsvereinfachung.
Seit 1980
gehörte
Neubauer als
kooptiertes
Mitglied dem
Bundesvorstand
der
Sudetendeutschen
Landsmannschaft
an und war
seit
Gründung des
Stiftungsrates
der
Sudetendeutschen
Stiftung
deren
Mitglied.
Seit dem 33.
Sudetendeutschen
Tag zu
Pfingsten
1982 in
Nürnberg
fungiert
Neubauer als
Sprecher der
Sudetendeutschen
Landsmannschaft
und
Präsidialmitglied
des
Sudetendeutschen
Rates,
gehörte
ferner der
Egerländer
Gmoi z’
Rosenheim
und der
Ackermann-Gemeinde
an.
Seit 1981
Mitglied des
Landesvorstandes
der
Christlich
Sozialen
Union (CSU),
war Neubauer
von 1984 bis
1986
Bayerischer
Staatsminister
für Arbeit
und
Sozialordnung.
Auch
zahlreiche
Ehrenämter,
etwa das des
Vorsitzenden
des
Steuerausschusses
des
Bayerischen
Landesverbandes
und das des
Stellvertretenden
Vorsitzenden
des
Landesverbandes
Bayern des
Deutschen
Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes,
bezeichnen
Neubauers
Einsatz für
das
Gemeinwesen.
Ab Januar
1987 war er
Präsident
des
Bayerischen
Sparkassen-
und
Giroverbandes
und von März
1993 bis
1998
Vorstandsvorsitzender
der
Bayerischen
Landesbank.
Mehrfach
wurde er für
seine
Verdienste
ausgezeichnet,
unter
anderem mit
dem
Bayerischen
Verdienstorden,
1985 mit der
Johann
Mathesius
Medaille,
1986 mit dem
Großen
Verdienstkreuz
des
Verdienstordens
der
Bundesrepublik
Deutschland.
Lit.:
Sudetendeutsche
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