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Ostdeutsche Gedenktage (OGT)
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Etwa 3.500
Persönlichkeiten sind in den bislang 39 vorliegenden Bänden der
"Ostdeutschen Gedenktagen - Persönlichkeiten und historische Ereignisse"
gewürdigt worden. Die Reihe, die 1965 als
knapper „Datenkalender bezüglich
ostdeutscher Persönlichkeiten“ begründet wurde, hat sich inzwischen zu
einem umfangreichen und wissenschaftlich zitierfähigen Kompendium
ostdeutscher Geschichte und Kultur entwickelt.
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Bonn
2006, 524 S., broschiert,
ISBN 3-88557-219-2, € 10,80
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In
von ausgewiesenen Fachwissenschaftlern verfassten Artikeln werden
Kurzbiographien, Werk- und Literaturverzeichnisse zu Persönlichkeiten
geboten, die aus dem historischen deutschen Osten stammten oder dort ihre
Wirkungsstätte hatten und deren Namen Bestandteil ostdeutscher Geschichte
geworden sind. Ebenso wird an für den Osten bedeutsame historische
Ereignisse erinnert. In vielen Bibliotheken von Institutionen, Hochschulen
und deren Instituten sowie in Stadtbibliotheken sind die „Ostdeutschen
Gedenktage“ inzwischen verfügbar; für manchen im Bereich der
ostdeutschen Kultur oder der Publizistik Tätigen gehören die
dunkelblauen Bände zum Handapparat für die tägliche Arbeit.
Unter den 89 im Doppelband für die Jahre 2005 und 2006 Gewürdigten
finden sich Frauen und Männer aus den Bereichen der Politik – wie
Hans-Jürgen Wischnewski oder Theodor Oberländer –, der Geistes- und
Naturwissenschaften – wie Roderich Schmidt oder Maria Goeppert-Mayer –,
der Literatur – wie Rainer Maria Rilke oder Ruth Storm – , der Bildenden
Kunst – wie Heinrich Mücke oder Bernhard Heisig –, der Darstellenden
Kunst – wie Lilli Palmer oder Lotte Loebinger –, aber auch der Kirche,
der Technik, des Sports etc. Von den behandelten historischen
Ereignissen seien die Gründung Königsbergs, der Augsburger
Religionsfrieden, das Toleranzpatent Kaiser Josefs II. oder die
Eröffnung der Pädagogischen Akademie in Beuthen genannt.
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Gleichzeitig mit dem Band
2005/2005 erschien der seit langem erwartete Band
"Ostdeutsche Gedenktage – Register 1965-2004".
Das Register macht die zahlreichen in 40 Jahren behandelten
Persönlichkeiten und historischen Ereignisse (ca. 550) leichter
auffindbar. Der Band gliedert sich in ein Namensregister, in ein
Register der Gedenktage, d.h. der Geburts- und Todestage der gewürdigten
Persönlichkeiten, sowie in eine
chronologische Auflistung der Ereignisse.
Das Register ist - was die
Persönlichkeiten anbetrifft - auf diesen Seiten der "Ostdeutschen
Biographie" abrufbar. Die biographischen Beiträge der Bände der
"Ostdeutschen Gedenktage" werden hier nach und nach veröffentlicht
werden, doch wird es naturgemäß eine ganze Weile dauern, bis die - wie
erwähnt - ca. 3.500 Beiträge als vollständige Texte zu finden sind.
Die Bände der "Ostdeutschen
Gedenktage" (lieferbar sind die Bände Jahrgänge 1984, 1987, 1989, 1991
bis 1999, 2001/2002 bis 2005/2006) können ebenso wie der Registerband zu
den Jahrgängen 1965 bis 2004 über den Buchhandel sowie über die
Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, aber auch in unserem
Online-Shop,
bestellt werden.
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Bonn 2006, 358 S., broschiert,
ISBN 3-88557-218-4, € 9,80
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