Zwischen den
Weltkriegen
zählte Leo
Perutz zu
den
meistgelesenen
Romanciers
deutscher
Sprache.
Theodor W.
Adorno, Egon
Erwin Kisch
oder Kurt
Tucholsky
traten für
ihn ein.
Heute ist
der
Leserkreis
klein
geworden,
obwohl eine
stattliche
Anzahl
seiner
Romane auf
dem
Buchmarkt
wieder
vorliegt.
Die
Literaturwissenschaft
führt ihn in
der Sparte
Exilliteratur
und engt so
die
Bedeutung
seines
Werkes
nolens
volens ein.
Nicht viel
besser steht
es um die
Bestrebungen,
seine Texte
der
„phantastischen
Literatur“
einzuverleiben.
Beim Gros
der
Literaturhistoriker
hat er sich
jedoch
schlicht
deshalb
verdächtig
gemacht,
weil seine
Romane
spannend und
unterhaltend
sind. Eine
sehr
deutsche
Einstellung.
Aber Perutz
hat auch
selber nicht
gerade
werbewirksam
für sein
erzählerisches
Werk
gewirkt. Im
Geiste von
Karl Kraus
hatte er
eine tiefe
Abneigung
gegen die
Schwadroneure
des
Feuilletons,
erteilte
keine
autobiographischen
Auskünfte
und gab sein
Leben lang
kein
einziges
Interview.
Ein
Lebensumriss
kann sich
nur auf
relativ
spärliches
Material
stützen: Am
wichtigsten
seine
Notizbücher,
die
(abgesehen
von einigen
Lücken) von
1909 bis
1957
vorliegen;
etwa 850 an
ihn
gerichtete
Briefe und
entschieden
weniger von
ihm selbst
sowie
vereinzelte
Erinnerungsstücke.
Über die
Prager
Kindheit und
Jugend von
Leo Perutz
gibt es nur
wenige
direkte
Zeugnisse.
Einiges
lässt sich
dem „Epilog“
des Romans
Nachts
unter der
steinernen
Brücke,
der deutlich
autobiographisch
getönt ist,
entnehmen:
„Als ich
fünfzehn
Jahre alt
und Schüler
des
Gymnasiums
war – ein
schlechter
Schüler, der
dauernd
Nachhilfe
benötigte –,
sah ich die
Prager
Judenstadt,
die diesen
Namen
freilich
schon lange
nicht mehr
führte,
sondern die
‚Josefstadt‘
genannt
wurde, zum
letztenmal.“
1899 zog
Benedikt
Perutz mit
seiner
Familie nach
Wien um und
gründete
hier 1914
die rasch
aufblühende
Textilhandelsfirma
Benedikt
Perutz, die
nach seinem
Tod 1926 bis
zum
Einmarsch
der
deutschen
Truppen in
Österreich
von seinen
Söhnen Paul
und Hans
weitergeführt
wurde. Der
wirtschaftliche
Aufstieg der
Familie
Perutz, der
in nur einer
Generation
von der
böhmischen
Kleinstadt
Rakonitz
über Prag in
die
Metropole
des
Habsburgerreiches
führte, war
um 1900
charakteristisch
für viele
jüdische
Familien,
die neuen
Aufstiegsmöglichkeiten
des
Kaiserreiches
zu nutzen.
Leo, das
älteste der
vier
Perutz-Kinder,
brachte
derweil eine
mäßige
Schulkarriere
hinter sich,
angefangen
von der
Privat-Volksschule
der
Piaristen in
Prag-Neustadt
(1888-1893)
über das
K.u.K.
deutsche
Staatsgymnasium
zu
Prag-Neustadt
(1893-1899)
und das
K.u.K.
Staatsgymnasium
in Krummau
(1899-1901)
bis zum
K.u.K.
Erzherzog
Rainer-Real-Gymnasium
in Wien, das
er ohne
Matura
verließ.
Hinreichend
belegt ist
erst wieder
seine
Militärdienstzeit,
die aber mit
einer
vorzeitigen
Entlassung
endete. Am
7. Dezember
1904 wurde
er als
„invalid
waffenunfähig,
bürgerlich
erwerbsfähig
zu
entlassen“
eingestuft.
Dokumentiert
ist danach
erst wieder
seine
Inskription
zum WS
1905/06 als
außerordentlicher
Hörer an der
Philosophischen
Fakultät der
Universität
Wien, wo er
Lehrveranstaltungen
zur
Differential-
und
Integralrechnung,
zur
Versicherungsmathematik
und
Volkwirtschaftslehre
belegte. Ein
Jahr später
ist er mit
analogen
Lehrveranstaltungen
an der
Technischen
Universität
als
außerordentlicher
Hörer
eingetragen.
Weitere
berufsqualifizierende
Ausbildungen
sind bislang
nicht
bekannt. Von
Oktober 1907
bis Juli
1908
arbeitete
Perutz als
Versicherungsmathematiker
bei den
Assicurazioni
Generali in
Triest. Von
hier aus
bewarb er
sich um eine
Anstellung
in Wien, die
er auch zum
1. Oktober
1908
erhielt. Bis
zum Juli
1923
arbeitete er
bei der
Anker-Versicherung
als Beamter
in der
mathematischen
Abteilung
mit
Unterbrechung
wegen seines
Militärdienstes
im Ersten
Weltkrieg.
Die
Versicherungsmathematik
interessierte
ihn auch
persönlich.
Von 1909 bis
1911
publizierte
er eine
Reihe
diesbezüglicher
Abhandlungen.
Die „Perutzsche
Ausgleichsformel“
war noch in
der
Versicherungsmathematik
der Zeit
zwischen den
Weltkriegen
ein Begriff.
Die Anfänge
des
Literaten
Perutz sind
nicht
eindeutig
auszumachen.
Persönlich
kennen- und
schätzenlernte
er Karl
Kraus,
dessen
Lesungen er
regelmäßig
besuchte,
und Arthur
Schnitzler,
von dem er
ein
Widmungsexemplar
der Novelle
Fräulein
Else
besaß. Auch
mit Richard
Beer-Hofmann
pflegte er
oftmaligen
Umgang. In
den
Notizbüchern
der
Vorkriegszeit
sind
überdies die
Schriftsteller
Alfred
Polgar und
Ernst Weiß
häufig
genannt.
Gesichert
ist der
Abschluss
des ersten
eigenen
Romans
Die dritte
Kugel
durch den
Eintrag vom
11. April
1915. Er
spielt in
der Zeit der
Eroberung
Mexikos
durch Cortez
und darf
durchaus als
gelungener
Start des
Romanciers
Perutz
gelten. Noch
während des
Ersten
Weltkriegs,
in dem er
lebensgefährlich
verwundet
und gegen
Ende am 19.
März 1918 in
der Rossauer
Kaserne in
Wien mit Ida
Weil
kriegsgetraut
wurde,
vollendete
er seinen
nächsten
Roman
Zwischen
neun und
neun. Er
wurde nach
der Aussage
von Egon
Erwin Kisch
zu einem der
„größten
Erfolge des
deutschen
Büchermarktes“
der
unmittelbaren
Nachkriegszeit.
Die
Bühnenfassung
von Hans
Sturm mit
dem
Gattungstitel
Eine
Tragikomödie
in sieben
Bildern
(nach Leo
Perutz’
gleichnamigem
Roman)
erlebte am
20.9.1925 in
Hamburg ihre
Uraufführung.
Es blieb
nicht die
einzige
Dramatisierung
eines
Perutz-Romans.
Desgleichen
kam es zu
einer Reihe
von
Verfilmungen.
So wurde der
1920
erschienene
Roman Der
Marques de
Bolibar,
der vom
Untergang
zweier
Rheinbund-Regimenter
im
Guerilla-Krieg
der Spanier
gegen
Napoleon im
Jahre 1812
handelt, in
den
zwanziger
Jahren
gleich
zweimal
verfilmt.
Bertolt
Brechts
wichtigste
Mitarbeiterin
Elisabeth
Hauptmann
plante eine
Dramatisierung.
Aus
ungeklärten
Gründen ließ
sie diesen
Plan fallen.
Die
Dramatisierung
führte dann
der
Engländer
Graham
Rawson
durch.
Einer der
größten
Erfolge von
Perutz wurde
der 1923
erschienene
Roman Der
Meister des
Jüngsten
Tages,
von dem noch
in den
zwanziger
Jahren
englische,
amerikanische,
finnische,
russische
und
tschechische
Ausgaben
erschienen.
Der alte
Prager und
Wiener
Schulfreund
Richard A.
Bermann,
Journalist
und
Reiseschriftsteller,
äußert sich
in seiner
Einführung
auch über
Perutz’
Darstellungsweise:
„Jetzt
fängt er an,
ziemlich
berühmt zu
werden
(...),
seine Bücher
erscheinen
in zehnter
Auflage, ja,
selbst im
Café
Herrenhof
lassen sie
Leo Perutz
schon gelten.
(...)
Andere
Romanciers
bevölkern
erhabenere
Sphären
(...),
aber soviel
wie Leo
Perutz fällt
keinem ein,
und diese
blutvolle
Leidenschaft
des
Erzählens
hat kein
anderer, der
jetzt in
deutscher
Sprache
schreibt.
(...)
Perutz geht,
das ist
wahr, immer
von einem
Einfall und
selten von
einem
Erlebnis
aus; den
Einfall
stellt er
dann in ein
reizvolles
Milieu
hinein,
staffiert
ihn mit
einer
Million
kleinerer
Einfälle
aus.“ Im
gleichen
Jahr
vollendete
er den Roman
Turlupin.
Überhaupt
stellt 1923
eine Zäsur
in Perutz’
Leben dar.
Durch sein
Ausscheiden
als Beamter
in der
Anker-Versicherung
entfiel das
Monatsgehalt
der
Versicherungsgesellschaft.
Es blieb die
andere
Einnahmequelle,
die
monatlichen
Zinsen aus
der
väterlichen
Firma.
Zusammen mit
den
inzwischen
beträchtlichen
Einkünften
aus seinen
Büchern
konnte er
sich einen
hohen
Lebensstandard
leisten, was
auch die
Wohnung in
der
Porzellangasse
37 im IX.
Wiener
Bezirk
bezeugt.
Dennoch
enthalten
die
Notizbücher
schon bald
Klagen über
finanzielle
Probleme,
die er durch
rasche
Auftragsarbeiten
zu
egalisieren
sucht.
Skripte zu
Filmen etwa,
die sehr gut
honoriert
wurden. Von
drastischen
Einschränkungen
der
Lebenshaltungen
ist
jedenfalls
nichts
bekannt,
auch nicht
der teils
ausgedehnten
Reisen, die
er schon vor
dem Ersten
Weltkrieg
unternahm:
u.a. nach
Skandinavien,
in den
Mittelmeerraum
oder den
Nahen Osten.
In den
zwanziger
Jahren
bevorzugte
er mit
seiner
Familie –
eine Tochter
Michaela
gehörte
inzwischen
dazu – die
Bretagne.
1924 brach
er zu einer
größeren
Nordafrika-Reise
auf. In Wien
selbst hatte
sich
mittlerweile
ein großer
Bekanntenkreis
zusammengefunden,
in dem sich
– wie schon
erwähnt –
durchaus
namhafte
Autoren
befanden. Am
aufschlussreichsten
sind
natürlich
die
maßstabsetzenden
Gestalten
der
Literaturgeschichte,
Robert Musil
beispielsweise,
der sich
sogar ins
Stammbuch
der Tochter
Michaela
unter dem
6.10.1920
mit der
schillernden
Aufforderung
„Michaela,
sei Carmen!“
eingetragen
hat. In den
Tagebüchern
1919-1921
nennt er
Perutz unter
der Rubrik „Die
journalistische
Dichtung“.
Dessen
Romane sind
für den
Autor des
Jahrhundertromans
Der Mann
ohne
Eigenschaften
also bloße
Unterhaltungsliteratur.
Auch dem
Mathematiker
Perutz fühlt
er sich klar
überlegen.
Anders
verhält es
sich mit dem
von Perutz
hochverehrten
Arno Holz,
der
seinerseits
dessen
Romane sehr
schätzt.
Hochachtung
hat Perutz,
der selbst
keine
Gedichte
geschrieben
hat, vor
Lyrikern.
Vor allem
Josef
Weinheber
ist er
mehrmals
behilflich.
Neben seinen
größeren
Prosawerken
schreibt
Perutz immer
wieder
Erzählungen.
Eine
Novellensammlung
von 1930
trägt den
merkwürdigen
Titel
Herr,
erbarme dich
meiner.
Sie wird
nicht
annähernd so
erfolgreich
wie Perutz’
nun klar als
Unterhaltungsroman
konzipiertes
Prosawerk
Wohin rollst
du,
Äpfelchen
..., das
ihm die
größte
Popularität
einbrachte.
Der
Entschluss
zur
leichteren
Literatur
dürfte auch
mit den nun
offenbar
ernsthaften
„Geldsorgen“
zu tun
haben.
„Meine
Papiere
fallen an
der Börse.
Ich habe
große
Ausgaben.
Keine
Einkünfte
aus meinen
Büchern“
heißt es
unter dem
27.8.1924 im
Notizbuch.
Die
wirtschaftlichen
Turbulenzen
der
zwanziger
Jahre haben
auch Leo
Perutz
erreicht. Am
12. März
1928 wurde
Sohn Felix,
das dritte
Kind der
Familie,
geboren.
Tags darauf
starb Perutz’
Frau an den
Folgen einer
Lungenentzündung.
In der
Folgezeit
führte er
privat ein
turbulentes
Leben, für
die
Haushaltsführung
stellte er
eine
Hausdame
ein. Am 16.
Juni 1935
heiratete er
seine zweite
Frau, die
1904
geborene
Grete
Humburger.
Nach dem
Erfolg von
Wohin
rollst du,
Äpfelchen
...
setzte eine
schwierige
Phase in
seinem
literarischen
Schaffen
ein. Er
versuchte
Vielerlei.
Vermutlich
auch aus
finanziellen
Überlegungen
entschloss
er sich,
populäre
Theaterstücke
zu
schreiben;
so das
Schauspiel
Die Reise
nach
Preßburg
(Uraufführung
am 4.12.1930
im Theater
in der
Josefstadt).
Ein
Publikumserfolg
wurde es
nicht.
Weitere
Stücke
folgten.
Doch ein
Erfolg beim
Publikum und
der Presse
hatte
lediglich
die Komödie
Morgen
ist Feiertag,
die Perutz
mit Hans
Adler
verfasst
hatte
(uraufgeführt
am
12.4.1935).
Mit dem
Einmarsch
der
deutschen
Streitkräfte,
der in der
„Befreiungsfeier“
am 15. März
1938 auf dem
Wiener
Heldenplatz
kulminierte,
änderte sich
auch für Leo
Perutz
alles.
Einzig die
Emigration
blieb als
Überlebenschance.
Nur ungern
wählte er
Palästina.
Am 9. Juli
1938
verlässt er
mit seiner
Frau und den
drei Kindern
Wien in
Richtung
Venedig.
Erst am 10.
September
kann die
Familie
Perutz zu
Schiff
Europa
verlassen,
um in eine
ausgesprochene
Problemregion
auszuwandern:
das
britische
Mandatsgebiet
Palästina.
Wie die
meisten
Einwanderer
kam Perutz
in eine ihm
fremde Welt.
Er lässt
sich in Tel
Aviv nieder,
wird 1940
palästinensischer
Staatsbürger
und fühlt
sich
zunehmend
isoliert.
Ihm fehlen
die Wiener
Freunde, mit
denen er
seine
literarischen
Vorhaben
besprechen
konnte. Und
so blieben
die sieben
Jahre im
palästinensischen
Exil ohne
ein größeres
Werk. Doch
auch in den
Jahren nach
dem Zweiten
Weltkrieg
endeten fast
alle
Versuche, in
Österreich
und
Deutschland
literarisch
wieder
heimisch zu
werden, als
Misserfolge.
Eine
persönliche
Rückkehr
nach
Österreich
verhinderten
schon die
finanziellen
Umstände.
Aber es
drängte ihn
nach Europa.
Seit 1947
hatte er
jeweils
einige
Sommermonate
in Italien
verbracht.
1950 durfte
er nun zum
ersten Mal
nach
Österreich
einreisen.
Er kam nun
wieder
regelmäßig.
Am
25.10.1954
schrieb er
diesbezüglich
an das
Ehepaar
Lifczis:
„Wien ist
freilich
nicht mehr,
was es war
(es fehlen
auf Schritt
und Tritt,
besonders
mir für das
letztere,
die Juden,
das Salz
jeder Stadt.
Tel Aviv ist
leider zu
arg
versalzen),
aber Charme
hat es noch
immer, und
Burg und
Oper sind
besser denn
je.“
1953
erschien
endlich –
nach
mannigfachen
Enttäuschungen
mit Verlagen
und etlichen
konzeptionellen
Hürden – der
mit
ausgezeichneten
Kritiken
bedachte
Roman
Nachts unter
der
steinernen
Brücke.
Dieser
„Roman aus
dem alten
Prag“
zählt zu
Perutz’
wichtigsten
Werken.
Sein letztes
Buch, Der
Judas des
Leonardo,
dessen
Erscheinen
Perutz nicht
mehr erlebt
hat,
vollendete
er auf der
Überfahrt
nach
Italien,
Anfang Juli
1957. In St.
Wolfgang,
seinem
Lieblingsaufenthalt
neben Wien,
erkrankte er
schwer. Nach
Auftreten
eines akuten
Lungenödems
wurde er am
25. August
ins
Landes-Krankenhaus
in Bad Ischl
gebracht, wo
er noch am
gleichen Tag
starb.
Begraben ist
er auf dem
dortigen
Friedhof.
Werke:
Nachts
unter der
steinernen
Brücke. Ein
Roman aus
dem alten
Prag,
Frankfurt/M.
1953. – Der
Meister des
jüngsten
Tages.
Roman, Wien
1989. –
Turlupin.
Roman,
Wien/Hamburg
1984. – Der
Judas des
Leonardo.
Roman, Hrsg.
von H.-H.
Müller, Wien
1994. – Die
dritte
Kugel.
Roman, Hrsg.
von H.-H.
Müller, Wien
1994. – Herr
erbarme dich
meiner,
Wien/Hamburg
1985. –
Zwischen
neun und
neun, Wien
1993.
Lit.:
Leo Perutz.
Eine
Bibliographie,
Hrsg. von
H.-H. Müller
u. W.
Schernus,
Frankfurt/M.
1990. – Leo
Perutz.
1882-1957.
Ausstellungskatalog
der
Deutschen
Bibliothek
Frankfurt/M.,
Wien/Darmstadt
1989.
Bild:
Aus: Leo
Perutz.
1882-1957.
Ausstellungskatalog
der
Deutschen
Bibliothek
Frankfurt/M.,
Wien/Darmstadt
1989.
Walter
Dimter