Um die Mitte
des 19.
Jahrhunderts
entriß in
dem kleinen
Ort
Gräfenberg (Jesenik),
20 Kilometer
von
Ziegenhals
entfernt,
ein
einfacher
Bauer,
Vincenz
Prießnitz
eine
Heilmethode
der
Vergessenheit,
die auf dem
Begießen der
Kranken mit
Wasser,
einer
Schonkost
und
Gymnastik
beruhte und
schon seit
alten Zeiten
bekannt war.
Prießnitz’
Lebensklugheit
und der
ungehinderte
Zugang zur
örtlichen
Wasserquelle
brachten ihn
auf den
Gedanken, in
Gräfenberg
eine
Wasserkuranlage
anzulegen.
Er hatte
noch keinen
Begriff vom
Braunismus
und der
Homöopathie.
Auch die
Arbeiten von
John Floyer
(1649-1734)
und Johannes
Siegmund
Hahn
(1696-1773)
aus
Schweidnitz
waren ihm
fremd. Das
Lesen und
das
Schreiben
fiel ihm
schwer.
Dennoch
wurde er in
dem
gottverlassenen
Winkel der
damaligen
österreichischen
Monarchie
zum Gründer
eines
Senatoriums,
wo er die
vergessene
Heilmethode
aufs neue
entwickelte.
Seine
Methode
erarbeitete
er anhand
von
Versuchen
und Proben.
Je mehr
Kenntnisse
und
Erfahrungen
er erwarb,
desto öfter
gebrauchte
er die
Heilkuren
bei
Geistesgestörten.
So entstand
in
Gräfenberg
bald nicht
nur das
erste
Senatorium
der Welt,
das
experimentell
individuelle
Physikotherapie
anwendete,
sondern auch
das erste
Sanatorium
für
Seelenkranke.
Anfangs
beabsichtigte
Prießnitz,
alle
Krankheiten,
die von
Ärzten nicht
geheilt
werden
konnten, mit
der
Hydrotherapie
zu kurieren.
Bald jedoch
begann der
begabte
Experimentor,
die
Indikationen
einzuengen.
So gab es in
seinem
Kurhaus
schließlich
vorwiegend
Leidende,
deren
Krankenzustände
als
“Nervenschwäche”
bezeichnet
wurden.
Vincenz
Prießnitz
kam in einer
Bauernfamilie
zur Welt und
war das
jüngste von
sechs
Kindern von
Franz und
Theresa de
domo
Kapella. Er
mußte in der
Bauernwirtschaft
seines
Vaters
arbeiten und
wurde
Autodidakt.
Er erfreute
sich eines
außergewöhnlichen
Beobachtungstalents,
eines
vorzüglichen
Gedächtnisses
und
bemerkenswerten
Scharfsinns.
Die
Behandlung
der Kranken
mit kaltem
Wasser hatte
ihre Wurzeln
in der
Tradition
schlesischer
Volksmedizin.
Im Frühjahr
1816 erlitt
Prießnitz
bei
Feldarbeiten
einen
schweren
Unfall. Zwei
Rippen waren
gebrochen.
Zwei Ärzte
versagten.
Da
behandelte
sich
Prießnitz
mit einer
Wasserkur,
die gut
anschlug;
die Rippen
renkte er
selbst ein.
Seine
Heilung und
Kuren bei
anderen
Kranken
brachten ihm
nicht nur in
Schlesien,
sondern auch
in Böhmen
und Mähren
den Ruf
eines
Naturheilkundigen
ein. Zu
Prießnitz
kamen mit
ihren Leiden
reiche,
arme,
gelehrte und
einfache
Menschen.
Bis 1824
beruhte
seine
Behandlung
auf kalten
Wassergüssen,
Wicklungen,
Umschlägen
und
Abwaschungen
des Körpers
mit kaltem
Wasser. Vor
kalten
Bädern
verordnete
er
Schwitzkuren.
Im Jahre
1828 führte
Prießnitz
Brausebäder
und
Strahlduschen
ein, und ab
1828 empfahl
er den
Patienten
das
Wassertrinken..
Das
Ansteigen
der Zahl der
Patienten
zwang
Prießnitz
1829 zum
Anlegen
einer
Wasserheilanstalt,
die die
erste auf
der Welt
wurde. Mit
Erfolg
wendete er
kurze oder
länger
dauernde
Kuren bei
Verletzungen,
Entzündungen
der
Atemwege,
Erkrankungen
des
Magen-Darmtraktes,
Rheumatismus
und
Hautkrankheiten
an. Im 19.
Jahrhundert
war die
Volkstradition
im Tale der
Biele und
der Umgang
mit kaltem
Wasser noch
lebendig,
aber die
Anwendung
der
Hydrotherapie
bei
chronischen
Krankheiten
eine
Neuheit.
Prießnitz
machte
feuchte
Umschläge,
wechselweise
warme und
kalte,
verordnete
Bäder mit
Brause im
Freien,
unabhängig
vom Wetter.
Die Kuren
vervollständigten
Turnübungen
und
körperliche
Arbeit.
Seine
Kurgäste
wurden früh
beim
Morgengrauen
geweckt,
mußten
barfuß auf
nassem Rasen
laufen und
einfache,
aber
kräftige
Nahrung zu
sich nehmen.
Auf diese
Weise
erzielte er
gute
Heilerfolge.
Aufzeichnungen
von
Gerichtsverhandlungen
zeugen
davon, daß
man
Prießnitz
die weitere
Führung des
Kaltwasserheilverfahrens
untersagte
oder die
Anwendung
seiner
hydrotherapeutischen
Methoden
verhinderte.
Wiederholt
verurteilte
man ihn zu
Gefängnisstrafen,
weil er
unerprobte
Heilmethoden
gebraucht
habe. Die
wachsende
Zahl der
Gäste (1829
– 49
Kurgäste,
1832
– 120, 1838
– 763, 1839
– 1770) und
der Erfolg
der Kuren
brachten ihm
Neid und
Mißgunst
seitens der
Ärzte ein.
Im Jahre
1829 wurde
gegen ihn
eine Klage
wegen
Kurpfuscherei,
Dilettantismus
und
Stümperei
erhoben. Von
Verwaltungsbehörden
und Ärzten
bedrängt,
verließ
Prießnitz
den
österreichischen
Teil
Schlesiens
und begab
sich in den
preußischen.
Doch auch
dort bekam
er keine
Ruhe. Nach
seiner
Rückkehr
nach
Gräfenberg
erwies es
sich, daß
man ihm
nichts
Tadelhaftes
nachweisen
konnte. Am
21. Januar
1831 (nach
eineinhalbjähriger
Pause) wurde
ihm die
Genehmigung
zum Führen
seiner
Wasserheilanstalt
erteilt.
Gleichzeitig
mußte er
zusichern,
keine
chirurgischen
Eingriffe
vorzunehmen
und auch
keine
Medikamente
anzuwenden.
Freiherr
Ludwig von
Türkheim
(1777–1846),
Angehöriger
einer Wiener
Kommission,
die 1836
nach
Gräfenberg
gereist war,
Vizedirektor
des
Medizinischen
Studiums,
Organisator
und Förderer
der Zweiten
Wiener
Medizinischen
Schule,
stellte
fest:
“Priessnitz
ist ein
außergewöhnlicher
Mann, das
müssen auch
seine Feinde
zugeben. Ist
kein
Kurpfuscher.
Ergriffen
vom Willen
Anderen zu
helfen wie
nur möglich
ist. Die
Anzahl derer
die ihn
Kurpfuscher
nennen ist
nicht
beträchtlich,
es sind
örtliche
Ärzte und
Barbiere die
aus Neid
gegen ihn
Klagen
erheben.
Prießnitz
ist ein
bescheidener
Mensch,
beharrlich
in seinem
Wirken,
immer fertig
den Kranken
bei Tag und
Nacht zu
helfen.
Solche
Eigenschaften
sind der
Kurpfuscherei
fremd”.
Der
Kommission
erschien es
als wichtig,
daß “das
Verfahren
bei der Kur
... eine
neue
Erscheinung
in der
Medizin
bleibt”.
Prießnitz
kannte die
medizinische
Nomenklatur
nicht und
stellte auch
keine
Diagnosen.
Er selbst
veröffentlichte
keine
Berichte
über die
vorgenommenen
Heilkuren,
das machten
andere für
ihn. 1831
erschien in
den
Allerneuesten
Wasserkuren,
verfaßt von
dem
bayerischen
Philologen
Eucharius
Ferdinand
Christian
Oertel,
einem
Enthusiasten
der
Hydrotherapie,
die erste
Mitteilung
über
Prießnitzens
Kurverfahren.
Durch diesen
Bericht
erfuhr man
in den
deutschen
Landen von
seinen
Heilmethoden.
Im Jahre
1836
veröffentlichte
Ernst von
Held-Ritt
ein Büchlein
unter dem
Titel
Priessnitz
auf
Gräfenberg
oder treue
Darstellung
seines
Heilverfahrens
mit kaltem
Wasser.
Nach der
Einrichtung
der
Wasserheilanstalt
führte
Prießnitz
ein
Verzeichnis
der
stationären
Kurgäste
ein, zu
eigenem
Gebrauch und
für die
Ämter,
welche
Informationen
über die bei
ihm
weilenden
Kranken
erwarteten.
Besonders
ging es um
Ausländer
und
politisch
Mißliebige
aus Ungarn
und Polen,
die unter
dem Vorwand
einer Kur
sich in
Gräfenberg
aufhalten
konnten. Die
Verzeichnisse
sind eine
gute Quelle;
sie
enthalten
Aufzeichnungen
aus den
Jahren 1829
bis 1838.
Das Register
enthält
Angaben über
2806
Kurgäste
(1994 Männer
und 812
Frauen).
Zu
Prießnitzens
Patienten
gehörten vor
allem Kranke
mit
chronischen
Leiden, die
von Ärzten
erfolglos
behandelt
worden
waren.
Kranke mit
akuten
Krankheiten
gab es viel
weniger.
Prießnitz
forderte von
jedem
Kranken eine
kurze
Schilderung
seines
Leidens und
die
Beschreibung
der
bisherigen
Behandlung.
In den
Jahren 1829
bis 1839
befaßte sich
Prießnitz
vorwiegend
mit
Syphiliskranken
und
Quecksilbervergiftungen.
Viele
Symptome der
Syphilis
schrieb man
damals der
schädlichen
Wirkung des
Quecksilbers
zu, das den
Kranken als
Medikament
verabreicht
wurde.
In
Gräfenberg
hat
Prießnitz
insgesamt
36.000
Patienten
betreut.
Jährlich
waren es
1.000 bis
1.400
Personen.
Den
Gräfenberger
Kurlisten
(gedruckt
seit 1829,
die ersten
dreizehn
Jahrgänge
sind
verloren
gegangen)
ist zu
entnehmen,
daß die
Kurgäste aus
Österreichisch-Schlesien,
Böhmen und
Mähren, aus
dem
preußischen
Schlesien
(vor allem
aus der
nahen
Grafschaft
Glatz)
kamen sowie
aus Polen,
Rußland,
Frankreich,
Großbritanien,
Italien,
Irland,
Schweden,
Dänemark,
Belgien und
Holland.
Einer Kur
bei
Prießnitz
haben sich
unter
anderem
Nikolai
Gogol, Leo
Tolstoj und
Mitglieder
des
Habsburger
Hauses
unterzogen.
In Polen war
Gräfenberg
mit den
Kaltwasserheilverfahren
viel mehr
bekannt als
die
schlesischen
Bäder
Warmbrunn,
Reinerz oder
Salzbrunn.
Zu Prießnitz
reisten
nicht nur
Kranke.
Gesunde
kamen, um
ihre
Lebenskräfte
zu erneuern.
Moritz
Benedikt
(1835–1920),
der Pionier
der
Physikotherapie,
bemerkte
einmal: “Ich
erinnere
mich heute
noch mit
leichtem
Erröten,
dass ich auf
einem Balle
meiner Dame
während der
Quadrille
von der
Wasserkur
vorschwärmte”.
Die
Kaltwasserbehandlung
interessierte
und
überzeugte
Ärzte, drang
in die
Hörsäle
mancher
Hochschule,
eroberte
auch fremde
und
fernliegende
Länder,
nicht
zuletzt
Amerika.
Prießnitzens
Methoden
erfuhren in
den späten
zwanziger
Jahren des
20.
Jahrhunderts
eine
Wiederbelebung,
die durch
die
Entwicklung
der
Naturwissenschaften
und die
Wendung zu
naturgemäßen
Heilverfahren
bedingt war.
In den
dreißiger
Jahren des
19.
Jahrhunderts
entwickelten
sich nach
dem
gräfenbergischen
Vorbild
Tochteranstalten
in
Österreich,
Preußen und
Sachsen.
Jeder, der
vorweisen
konnte, daß
er sich in
Gräfenberg
mit dem
Kaltwasserverfahren
vertraut
gemacht
hatte,
durfte nach
Erlangen
einer
Genehmigung
eine
Wasserheilanstalt
einrichten.
Die Zahl der
Anstalten
wuchs
schnell. Im
Jahre 1838
waren es 17,
1842 schon
45. Die
meisten
entstanden
in Preußen.
Das von
Prießnitz
hinterlassene
Vermögen,
das aus der
ausgebauten
und
modernisierten
Wasserheilanstalt
bestand,
schätzte man
nach seinem
Tode auf
acht bis
zehn
Millionen
Gulden. Die
Anstalt
übernahm
sein
Schwiegersohn
Ujhazy, ein
ungarischer
Gutsbesitzer,
mit dem
Prießnitz
nie in guten
Beziehungen
gestanden
hatte.
Zu
Prießnitzens
Schülern
gehörten
unter
anderem
Richter,
Granichstädten,
Decken,
Schnizlei,
Gleich,
Winternitz.
Im Jahre
1839 gab
Kröber eine
Besprechung
seiner
Heilmethode
heraus, und
Helmenstreit
war 1840 der
erste, der
auf
akademischem
Grunde
Vorlesungen
über die
Heilmethoden
von
Prießnitz
hielt.
Indikationen
zur
Hydrotherapie
wurden in
ganz Europa
verbreitet,
und sehr
bald
bildeten sie
die
Ergänzung zu
der
Heilmethode,
mit der
Philip
Pinela in
Frankreich
Geisteskranke
behandelte
(Gegner des
Fesselns der
Kranken –
non
restraint),
ebenso wie
John Conolly
in England,
der im
übrigen um
die Reform
der
Anstalten
für
Geistesgestörte
kämpfte.
Riedel, der
spätere
Dozent und
dann
Professor
der
Psychiatrie
in
Österreich,
führte in
Prag 1846 in
der neu
errichteten
Anstalt für
Geisteskranke
die
hydrotherapeutischen
Methoden von
Prießnitz
ein. Die
Wasserbehandlungen
wurden auch
von Wilhelm
Winternitz,
dem
Professor an
der Wiener
Universität,
in seinen
Vorlesungen
für Ärzte
und
Studenten
der Medizin
besprochen.
Winternitz
war im Jahre
1861 nach
Gräfenberg
gegangen
(die
Heilanstalt
führte
seinerzeit
Prießnitzens
Nachfolger
Schindler),
um sich der
Hydrotherapie
zu widmen,
denn die
Hydriatik
begann er
als seine
wichtigste
Lebensaufgabe
zu
betrachten.
Dissertation
und
Habilitation
hatten sie
zum
Gegenstand.
Das
Wasserheilverfahren
fand
Anerkennung
bei den
Neurologen
und
Psychiatern,
desto mehr
als es sich
erwies, daß
der
französische
Arzt Jean
Martin
Charcot, der
die Basis
für die
französische
Neurologie
geschaffen
hatte,
Anhänger
dieser
Heilmethode
war. 1842
kam es zur
Gründung
eines
Vereins für
Physiotherapie.
Prießnitzens
Schüler
Gleich und
Schmitz
waren die
Gründer. In
Anlehnung an
die
Grundsätze,
zu denen
sich
Prießnitz
und nachher
Sebastian
Kneipp
bekannte,
entstanden
an den
Universitäten
in Berlin
und Jena die
ersten
Heilanstalten,
die sich mit
der
Problematik
der
Physiotherapie
befaßten.
Nach Prießnitzens Tode hatten Schindler und Ripper seine
Heilmethode
als
unwandelbar
angesehen,
dem
Fortschritt,
der sich in
der Medizin
vollzog,
nicht
unterworfen.
Erst 1911
gewann
Gräfenberg
in Dr.
Reinhold
einen Arzt,
der bei
aller
Achtung für
die
Tradition
bei der
Behandlung
neue
therapeutische
Möglichkeiten
nutzte. Im
Jahre 1938,
nach der
Besetzung
des
Sudetenlandes
durch
Deutschland
mußte
Reinhold aus
rassischen
Gründen
Gräfenberg
verlassen.
1947 kehrte
er auf kurze
Zeit in
seinen
Kurort
Gräfenberg
zurück, und
hier ereilte
ihn ein
halbes Jahr
später der
Tod. Nach
dem Kriege
wurde in
Jesenik
erneut das
Schwergewicht
auf die
Betreuung
Geistesgestörter
gelegt.
Prießnitz
bleibt in
der
Balneologie
und
Physiatrik
einer der
Bedeutendsten
und
Verdientesten
in Europa.
Er war zwar
nicht der
Schöpfer der
Hydrotherapie,
er erkannte
aber den
Wert des
Wassers, und
dank seiner
Beharrlichkeit
wurde das
Kaltwasserheilverfahren
verbreitet.
Seine
erfolgreichen
Heilmethoden
haben
wissenschaftliche
Forschungsarbeiten
angeregt.
In seiner
Ehe mit
Sophie
Prießnitz
(zufällige
Übereinstimmung
der Namen)
hatte
Vincenz
Prießnitz
zehn Kinder.
Am
Geburtstage
des Kaisers
von
Österreich
wurde ihm
1846 die
Goldene
Verdienst-Medaille
verliehen.
Prießnitz
starb an
einem
Gehirnbluterguß.
Das
Begräbnis
fand in
Gräfenberg
statt. Das
dortige
Sanatorium
trägt noch
gegenwärtig
seinen
Namen.
Quellen
und Lit.:
Statni
Okresni
Archiv
Tumperk:
Gräfenberger
Curliste
1842, Nr.
387, 1843,
Nr. 154. –
W. Heisig:
Vinzenz
Priessnitzens
Verhältnis
zu Dr.
Johann
Siegmund
Hahn, in:
Hydriatisches
Jahrbuch,
Bd. II,
1902, S.
51-71. – K.
Munde:
Dokładne
opisanie
zakładu
wodnego w
Graefenbergu
i metody
leczenia
Prysnica...
[Genaue
Beschreibung
der
Hydroanlage
in
Gräfenberg
und der
Heilmethoden
von
Priessnitz...],
Kraków 1838,
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A.
Kołaczkowski:
Graefenberg
i Freiwaldau
czyli krótki
rys
krytyczny
kuracyi
wodnej...
[Gräfenberg
und
Freiwaldau –
eine kurze
kritische
Skizze über
die
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Breslau
1840, S.
206. – S.
Karwowski: U
źródła
zdrowia [Am
Quell der
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Ebstein: Zur
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von Vincenz
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Leben und
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(1799-1851),
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Vincenc
Priessnitz
vodni doktor
na
Graefenberku,
Ołomuniec
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Fizykoterapia
[Physikotherapie],
Warschau
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Priessnitzkurort
Freiwaldau-Gräfenberg
und die
polnische
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Vincenc
Priessnitz a
jeho význam
v evropské
balneopsychiatrii,
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Fysiatrický
a
reumatologický
věstnik, Bd.
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1973, S.
257-260. –
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Priessnitz-Kurort
Freiwaldau-Gräfenberg,
Kirchheim/Teck
1974. – J.
Skutil:
Gogol a
Lázně
Jesenik,
Šumperk
1972. – E.
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Priessnitz
auf
Gräfenberg
oder treue
Darstellung
seines
Heilverfahrens
mit kaltem
Wasser,
Hrsg. Ch.
Andree,
Würzburg
1988. – J.
Łazanowski:
Niektóre
zagadnienia
nazewnicze w
medycynie
fizykalnej i
w
rehabilitacji
[Manche
Probleme der
Namenkunde
in der
Physikotherapie
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in:
Balneologia
Polska, Bd.
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S. 51-53. –
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Festschrift
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Goerke zum
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Priessnitz,
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Straburzyński:
Rehabilitacja
po zawale
mięśnia
serca z
uwzględnieniem
leczenia
uzdrowiskowego
metody
Kneippa [Die
Rehabilitation
nach
Herzinfarkt
unter
Berücksichtigung
Kneipps
Kurmethode],
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Balneologia
Polska, Bd.
XXXV, Nr.
1-4, 1992,
S. 1-19. –
J. Łazowski:
Wiarygodność
Balneo i
fizykoterapii
a
paradygmaty
współczesnej
medycyny
[Die
Glaubwürdigkeit
der Balneo-
und
Physikotherapie
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in:
Balneologia
Polska, Bd.
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Kincel:
Polacy w
Jesionikach
w XIX wieku
[Polen im
19.
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Montibus.
Gćry w
historii,
nauce,
kulturze,
Vol. 1, pod
red. J.
Ślusarczyka,
Kattowitz
1994, S.
56-65. – W.
Bein:
Freiwaldau.
Die Perle
des
Altvaterlandes,
Würzburg
1997, S. 8,
68, 69, 73,
75, 77, 78,
80, 81, 82,
83. – U.
Schmilewski:
Schroth
Johann
1798-1856.
Naturheilkundler,
in:
Ostdeutsche
Gedenktage
1998, Bonn
1997, S.
78-80.
Włodzimierz
Kaczorowski