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Der Arzt
Traugott von Stackelberg hat als Schriftsteller nicht nur seiner
estländischen Heimat ein Denkmal gesetzt, sondern auch dem von ihm
geliebten Sibirien und seiner unvergleichlichen Landschaft. Nicht
umsonst trägt sein im Jahre 1951 veröffentlichtes erstes Buch, ein
Erlebnisbericht, durch den er schnell bekannt wurde, den Titel
„Geliebtes Sibirien“. Ihm folgten in rascher Reihenfolge als weitere
Veröffentlichungen aus seiner Feder die Romane „Manon de Carmignac“
(1952) und „Cornet der Zarin“ (1955), folgten die „Wintererzählungen“
(1953), die Novellen „Doktors Vieh“ (1956), „Die Bärenkralle“ (1957),
„Fratze und Gesicht Rußlands“. Ein liebevolles Bekenntnis zu seiner
estländischen Heimat legte er in dem Jugendbuch „Der Kutter Kodumaa“
(1966) ab, wobei „Kodumaa“ in estnischer Sprache „Heimat“ heißt, nicht
minder aber auch in seinem letzten Buch, das nach einem Heimatbesuch und
einer Reise durch Rußland entstand und den Titel „Auf eigener Fährte“
trägt. „Die schönsten Erzählungen“ Stackelbergs erschienen in einem
Sammelband im Jahre 1963.
(1980)
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